Jetzt ist "La Malate" jedoch in Gefahr. "Bitte helft uns die "La Malate"-Welle zu retten" schreibt Stephane Pion in einem Brief im
Blog von Markus Leppänen.
Die
Association de Defense de la Malate verweist auf ihrer Webseite
Sauvons La Malate auf zwei aktuelle Kraftwerksprojekte die an der Doubs geplant sind. "Beide würden das sichere Ende für die Slalomstrecke in La Malate bedeuten. Da auch das Wehr in La Malate umgebaut werden soll, wäre auch der Freestyle-Spot betroffen und würde verschwinden" so die Franzosen.
Welle in Gefahr
"Natürlich muss man sich Gedanken über regenerative Energiequellen machen," räumt die Association ein, "jedoch spricht in La Malate vieles dagegen." Nicht nur in Hochwasserzeiten wird die Doubs für den Kanusport genutzt. "Viele Vereine nutzen die Slalomstrecke regelmässig, einmal im Jahr findet ein regionaler Wettkampf auf der Strecke statt. Eine ansässige Schule ermöglicht es ihren Schüler ein knuspezifisches Abitur zu machen, so ist La Malate für viele der erste Kontakt mit Wildwasser." Was La Malate überregional bekannt macht, ist natürlich eine der größten Wellen der Welt. Immer wieder zieht die Welle bei Hochwasser die besten europäischen Freestyler ins Jura und weckt so das Interesse der Paddler in aller Welt.