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Mein Paddel-Tipp: Der Pitzbach
- jup -
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| "Wir steigen meist bereits bei der Brücke in Hairlach ein", erklärt Ameli. Damit erspart man sich das mühsame Umtragen des Naturwehrs, wenn man in St. Leonhard einsteigt. Der Pitzbach stürzt recht kontinuierlich die steilen Katarakte hinab. "Eine längere Verschnaufpause gibt es eigentlich nur in Ritzenried, hier kann man sich gemütlich treiben lassen. Denkt man." An einem Wehr donnert der Pitzbach plötzlich vier Meter in die Tiefe. "Kein Problem, wenn man das Boofen beherrscht", meint Ameli. "Links, mittig, rechts – man hat die Qual der Wahl. Wenn man seinem Boot etwas Gutes tun will, sollte man nach dem Wehr schleunigst zurück in die Flussmitte, denn spitze Steine auf den Seiten warten nur darauf, dem Boot ein bisschen Material zu stehlen."
Es folgen noch einige Katarakte und Stufen, bevor man am Ausstieg anlangt. Und schon wieder muss man sich entscheiden: "Entweder man nimmt den Kiesparkplatz auf der linken Seite und steigt bequem und gefahrlos aus, oder man fährt den letzten Katarakt auch noch und steigt bei der nächsten Brücke links aus", sagt Ameli. Aber aufgepasst, bis hierhin und nicht weiter. "Bei der Brücke befindet sich kein richtiges Kehrwasser, eher eine langsame Strömung. Danach folgt eine Schlucht, welche ich aber noch nie befahren habe, weil man sagt, der Aufwand lohne sich aufgrund der vielen Bäume nicht." >>> Pitzbach in der Flussdatenbank >>> Gefahrenhinweis Pitzschlucht | ![]() |

![]() | Pegel Zwei Pegel gibt es am Pitzbach, einer ist online verfügbar. Pegel Wenns onine Pegel>> für Standardstrecke NW 40cm/MW 50cm/HW 60cm gute Wasserstand zum Kennenlernen der Pitzschlucht 40cm Pegel Ritzenried für Standardstrecke NW 150cm/MW 160cm/HW 175cm für Standardstrecke |
![]() | Ameli Lehner sitzt schon ihr Leben lang im Boot, denn bei den Lehners paddelt die gesamte Familie. "Vom Opa angefangen bis zu meinen kleinen Cousins – aber nur mütterlicherseits", erzählt Ameli. "Ich habe aber erst mit 14 Jahren ernsthaft angefangen, den Sport zu betreiben", so die mittlerweile 19-Jährige. Noch drückt die Absamerin an der Handelsakademie in Hall in Tirol die Schulbank und freut sich auf die Sommerferien. Im nächsten Jahr steht die Matura am Plan.
In der warmen Jahreszeit geht Ameli so viel paddeln wie möglich und verdient ihr Geld als Raftguide in Haiming wo sie auch derzeit anzutreffen ist. In der heurigen Saison will Ameli an diversen Extremrennen teilnehmen. Ihren ersten Sieg konnte sie vor kurzem beim Staight down Striit auf der Senft in der Schweiz erpaddeln. "Krönender Abschluss" im Herbst soll die Teilnahme an der Sickline WM im Ötztal werden. Ebenfalls im Herbst hat Ameli einen Trip nach Wales ins Auge gefasst. "Bei der Tine Tour treffen sich alle Kajakclubs Wales", sagt Ameli. "Letztes Jahr waren das angeblich 2500 Paddler." |
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