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Mexiko mit den vboyz.at II
- ank -
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Luki Strobl, Matthi Zeiner und Robert Machacek zog es in diesem Jahr zum Winterpaddeln nach Mittelamerika. Belohnt wurden sie mit reichlich Höhenmetern unter Urwald und Bananenstauden in einem "besten Paddelreviere der Welt", so Eric Jackson. Es folgt der 2. Teil ihres Abenteuers:
Nach dem sehr langen Tag, auf dem 40 km Abschnitt des Bobos begann es zu regnen. Schnell erwachten wieder die Ideen den 18m hohen Salto Truchas zu befahren, welcher sich mitten in der größtenteils unfahrbaren mittleren Alseseca Schlucht befand.
Genauergenommen hieß das einen großen Aufwand zu betreiben, um diesen Wasserfall zu befahren. Was irgendwie nicht ganz der Definition Park Huck entsprach, aber egal....
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Quelle: Vboys
Anstrengender Weg zum Wasserfall Also: "park, walk, repell, portage, huck and hike out" würds besser treffen.. | Am nächsten morgen geht’s los. An einer kleinen Ausweiche parken wir unseren Pick-up, und beginnen mit 60m Seil und Kletterausrüstung im Gepäck uns durch den mexikanischen Dschungel zu schlagen. Nach einer ¾ Stunde Bootzerren durch ziemlich wildwucherndes Gemüse stehen wir am Klammrand. Schnell ist der Stand zum Abseilen errichtet und schon gilt es knapp 30m neben einem unfahrbaren Wasserfall in die Klamm zu seilen. Auf einem kleinen Potest direkt im Sprühnebel des Wasserfalls booten wir ein und seilfähren auf das linke Ufer, um die nächste hardcore Rutsche mit Monsterrücklauf links zu umtragen. |
Nun steht man auf der Kante des Wasserfalls. Leider war der Wasserstand recht niedrig und der Einschlag sah sehr hart aus. Zudem ist es auf dieser Fallkante ein schmaler Grad zwischen einem waagrechten boof ins grüne und einer Landung auf dem Kopf. So ist für viel Adrenalin schon mal gesorgt. Doch alles verlief perfekt, einzig Will hatte ein wenig zu viel Rückenlage und wurde beim Einschlag aus dem Boot gerissen, so das sein Nomad ohne Paddler ca. 1,5 m aus dem Wasser schoss. Sogar sein Paddelschuh war noch an der Prallplatte eingekeilt :D. Nach dem Wasserfall folgte wieder gut eine halbe Stunde rauskoffern aus der steilen Schlucht. Sehr beängstigend war allerdings, das gerade ein paar einheimische Jugendliche mit deren Pistolen im Wald Zielschiessen übten..... | ![]()
Quelle: Strobl Luki
Robert am Salto Truchaz |
| Am späten Nachmittag begann es wieder stark zu regnen. Seth meinte das der obere Jalacingo ein guter Plan wäre, welchen er ca. 2 Wochen zuvor mit den Leuten vom Jackson ProTeam gepaddelt war. Ein kleines braunes Rinnsal begrüßte uns am Einstieg. Nach den ersten paar kleineren Stellen folgte schon die erste aufwendige Umtrage. Cirka eine ¾ Stunde buckeln wie unsere Boote durch Farne und Grünzeug. Dafür werden wir mit gut einem Kilometer durchgehenden Rutschen belohnt, auch ein 8m Fall (mit der Anweisung rechts zu bleiben weil links eine ungemütliche Unterspülung lauert), wurde ohne einmal anzuschauen durchfahren | ![]()
Quelle: Vboz
Robert am 8m drop des Jalacingo |
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Quelle: Todd Richey
Matthi im Bukaki | Highlight dieser Rutschenkombi war aber trotzdem als ich gemeinsam mit Seth exakte 1:16 min in einem rotierenden Rücklauf gekreist bin. Aus nach wie vor unerklärlichen Gründen entkam er diesem Strudel und konnte mich mittels Wurfsack ebenfalls rausziehen J. Ein paar Stellen weiter verschwindet der gesamte Bach mitten in der Rutschenkombi in einer riesigen Unterspülung. Absolut unfahrbar. Schnell wird mir klar das man auf diesem Bach nicht weit kommt ohne einen Local dabei zu haben. Einige weitere Umtragen und Syphone folgen bis zu dem mittlerweile schon recht bekannten „Bukaki-Rapid“. |
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Quelle: Vboyz
Robert im Vaselin Drop, kurz bevors im Gesicht schmerzt...:) | ![]()
Quelle: Robert Machacek
Luki am Vaselin und an der Roadside |
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