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Auf zu wilden Taten! Teil 8
- mho -
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Quelle: Ron Fischer
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Spät abends Kam die Gruppe am Rio Baker an, es regnete wieder und sie brauchten einen trockenen Schlafplatz. Als endlich ein geeigneter Platz gefunden war, musste Essen auf den Tisch. Alle waren hungrig und die Stimmung war nicht die Beste. Ausgerechnet dann streickte der Benzinkocher. Daniel schaffte es zum Glück nach knapp einer Stunde endlich wieder etwas Flamme aus dem Gerät zu zaubern und nach einer weiteren halben Stunde standen die Spaghetti Carbonara auf dem Tisch! Diese standen allerdings nur so lange da, bis Julian kam und sich auf der sehr schlecht am Tisch befestigten Bank hinsetzen wollte. Der Tisch machte einen Überschlag und Severin, Julian und die zweite Portion Pasta lagen verstreut auf der Wiese... "Wir waren froh ins Bett zu kommen nach diesem anstrengenden Tag Autofahrt und träumtem vom Rio Baker der am folgendem Tag auf uns wartete. Als ich am Morgen erwachte, traute ich meinen Augen nicht. Draussen schien die Sonne und der Himmel war strahlen blau! Es war einfach unglaublich! Rio Baker, der Fluss der unser Hauptgrund für die Chilereise war, floss direkt vor uns und die Sonne schien endlich wieder nach so vielen Paddeltage mit Regen.", schwärmt Ron, "Was dann folgt ist kurz beschrieben. ( Die lange Version gabs vor zwei Jahren hier)". Die Gruppe hatte einen "unglaublich geilen" Run in den oberen zwei Schluchten. Ron gelang die Befahrung des "Salto de Nef", welchen bislang nur Arnd Schäftlein vor 15 Jahren befahren hat. |
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Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
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"Wir kamen gerade rechtzeitig um noch in den Fluss zu schauen. Leider mussten wir ziemlich schnell feststellen, dass viel zu viel Wasser floss.", erzählt Ron. Laut Beschreibung von den Erstbefahrern braucht man so wenig wie möglich. Es gibt zwei Canyons und im Ersten befindet sich eine Stelle, die bei mehr Wasser nicht fahrbar und absolut nicht umtragbar ist. Also wurde entschieden,am Tag darauf nur den zweiten Canyon zu paddeln. "Die Landschaft hier unten 48 Grad südlich vom Äquator ist einzigartig. Aus allen Tälern fliessen Flüsse von beachtlicher Grösse, auf den Bergen hängen die Gletscher bis weit zum Meer runter und man ist "fast" alleine. Als wir zu Fuss etwas Weg von der Strasse auf den Schluchtrand kletterten, tauchten auf einmal riesige Kondore am Himmel auf. Es wurden immer mehr und am Schluss standen sieben Kondore über uns im Wind und beobachteten uns. Es wehte ein starker Wind und sie brauchten überhaupt keine Flügelschläge zu machen. Sie waren einfach da, die Flügel ausgefahren, lautlos gleitend, 30 Meter über uns, unglaublich!", erzählt Ron. |
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Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
Bild oben: Der Rio Bravo
"Wir hatten ja keine Ahnung was kommt, wir wussten nur, dass die Erstbefahrer circa drei mal weniger Wasser hatten und das sich in der Schlucht fünfer Stellen befinden sollen. Es lief alles reibungslos, zum Glück war alles fahrbar, denn umtragen hätte man keine der Stellen können und nach gut drei Stunden paddeln waren wir aus der Schlucht raus. Von rechts mündete ein grosser Seitenfluss der ebenfalls aus einem Canyon kommt, was sich da oben wohl befindet? Herausfinden würde man es nur zu Fuss, die einzige Strasse führt weit daran vorbei...", berichtet Ron.
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24 Stunden später waren alle wieder im Camp am Rio Baker. Lagerfeuer, Fleisch, Bier, eine trockene Nacht, Sonne am nächsten Tag und diesmal alle zusammen, alle drei Schluchten an einem Tag! "Es war der schönste Tag von unserer drei monatigen Reise! Der Rio Baker von Oben bis Unten ist eine der schönsten Wildwasser Strecken die wir jemals gepaddelt bin. Im Moment kommt mir keine bessere in den Sinn.", schwärmt Ron. Auf dem Weg zurück nach Coyahique kamen die Jungs in eine Polizeikontrolle. Das Auto war nicht korrekt versichert wie sich heraus stellte und Fico muss dies in Coyahique in Ordnung bringen, ansonsten gibts den Führerschein nicht zurück. Am Freitag Abend waren sie wieder zurück in der Stadt, die Büro's sind bis Montag geschlossen... | ![]()
Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
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PS: We have to fight for the natures right! Patagonia sin Represas! ( Wir müssen für die Natur kämpfen! Patagonien ohne Wasserkraftwerke! )
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