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Hans Memminger
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Quelle: memmingerfilm.de
| Hans Memminger (*1936) ist seiner schweren Krankheit erlegen. Das Begräbnis findet am Mittwoch den 12. 8. 2009 um 14.30Uhr in der St. Laurentius Kirche in Feldkirchen-Westerham Obb. statt. Memminger ist in Bad Tölz aufgewachsen. Sein Großvater war Flößer, dadurch hatte Memminger schon in der Kindheit Bezug zum Wasser. Bei seinem Großvater entdeckte und beobachtete er die ersten Kanuten, was sein Interesse am Kanusport weckte. Das Paddeln lernte er dann im Kanuverein. Mit einer geliehenen Kamera machte er Filmaufnahmen bei einer Paddelausfahrt, und führte den Film später im Vereinsheim vor. Seine Vorführungen fanden regen Zuspruch, so dass er auch in andere Kanuvereine eingelanden wurde. |
| Hans Memminger, durch seine Wildwasser-Expeditionen im Himalaya bekannt, bekam von der bhutanesischen Regierung den Auftrag, alle grossen Flüsse des Landes zu erkunden und das unvollständige Kartenmaterial zu ergänzen. In zwei Monaten hat er mit seinen Freunden das "verbotene Land" im Jeep, zu Fuss, zu Pferd von Ost nach West durchquert und dabei die Flüsse Chang-Chu, Kuru-Chu, Dangme- und Manas-Chu erstmals befahren. | ![]()
Quelle: memmingerfilm.de
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Quelle: memmingerfilm.de
| Auf dem Alsek-River von Alaska nach Kanada Hans Memminger gelang mit Mike Hierl und Claus Streckmann die dritte vollständige Befahrung des Alsek-Rivers. Und mehr noch, von ihrer 25tägigen Expedition drehten sie einen Film, der nicht nur erstmals eine Kajak-Befahrung des gefürchteten Turnback-Canyons zeigt, sondern vor allem ein faszinierendes Bild unangetasteter Wildnis aus Wüste, Wasser und Eis, in welcher der Grizzly-Bär noch der alleinige Herrscher ist. Filmtitel: River of Grizzlys and Glaciers |
| COLORADO Wildwasserabenteuer im Grand Canyon Drei Wochen war der Expeditionsfilmer in den Schluchten des Grand Canyons unterwegs. Neben der rasenden Jagd durch die tosenden Strudel des Hochwasser führenden Colorados, in denen sich Kajaks wie hilflose Nußschalen ausmachen, zeigt Memminger die unglaublichen Naturschönheiten zwischen den kilometerlangen Steilwänden der Schluchten. | ![]()
Quelle: memmingerfilm.de
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Quelle: memmingerfilm.de
| Im Kajak durch die Nordwest-Passage Hans Memminger und seinen Team-kameraden ist diese schwierigste aller Eismeerquerungen erstmals mit Kajaks gelungen. Das Wagnis, die Nordwest-Passage mit nur 4,50 Meter langen Kajaks zu bewältigen, scheint ein wahnwitziges Unternehmen. Ein Abenteuer elementarster Prägung, das jeden Teilnehmer in psychisch existenzielle Grenzbereiche zwang. Das Verlorensein im endlosen Packeis, die tägliche Bedrohung durch Sturm und Wellen und hungrige Eisbären erforderten Mut und Muskelkraft. |
| Die Arktis im Kajak Expedition ins ewige Eis Hans Memminger ist mit seinen drei Kameraden erstmals die Querung im Kajak von Thule in Grönland nach Resolute in Kanada gelungen. Sie waren 10 Wochen in der Arktis unterwegs. Bie zu 23 Stunden (!!!) paddelten sie an manchen Tagen und bewältigten 2400 km Eismeer. Eine unglaubliche Leistung, ohne Hilfe von aussen und ohne vorher angelegte Nahrungs-Depots. | ![]()
Quelle: memmingerfilm.de
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Quelle: memmingerfilm.de
| Gegen die Franklin-Expedition von 1845, die keiner der 129 Teilnehmer überlebte erscheint die Kajak-Expedition von Hans Memminger als wahnwitziges, selbstmörderisches Unterfangen. Aber gerade die Kajaks waren der Schlüssel, aus der weissen Hölle wieder heil zurück in die Zivilisation zu gelangen. "Du hast jeden Tag die Chance um´s Leben zu kommen." "Es gehört schon eine Portion Besessenheit dazu, sich mit einer Nussschale in die Verlorenheit des Eismeers zu wagen." |
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