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Auf zu wilden Taten! Teil 7
- mho -
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Quelle: Ron Fischer
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Vorbei war es fürs erste mit der Futa-Idylle. Vermieter kontaktieren, Auto entsorgen (Totalschaden), wer ist gefahren? Die Fahrerin hatte keinen Führerschein für Chile. Kriegen die Jungs ein neues Auto (bestimmt nicht in Futaleufu)? Geld zurück das schon bezahlt wurde? Wie weiter?? "Viele Fragen und Dinge zu erledigen, für den ersten Moment alles einfach nur sch....e! Ich brauchte etwas Zeit an dem Morgen um positives in dem Ganzem zu sehen und das war ganz simpel: 'Wir sind am Futaleufu, dem schönstem Fluss auf Erden, umgeben von atemberaubender Landschaft und lieben, hilfsbereiten und gastfreundlichen Leuten und es gibt keinen besseren Ort um festzusitzen!'", berichtet Ron.
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Trotzdem waren die nächsten Tage nicht immer einfach. Die Gruppe wollte unbedingt auf den Fluss, aber musste auch immer wieder hoch nach Futa ins Dorf zur Polizei und um zu telefonieren. Viel Verkehr war auf der Strasse nicht und wenn sie dann noch zu viert mit den Kajaks am Strassenrand standen und den Daumen raushielten brauchte es viel Glück um wegzukommen. Dank anderen Paddlern und Raftfirmen schafften sie es dann aber doch meistens irgendwie. An zwei Tagen jedoch hatten sie keine Lust. Es war kalt und regnete in Strömen. "Wir schafften es trotz nassem Holz aus dem 'Coldpool' nach sieben Stunden harter Feuerei einen 'Hotpool' zu machen und die Welt war wieder in Ordnung. Basti zog grosse Fische aus dem Fluss und ich nuzte den Ofen im Pool gleich um das halbe Lamm zu braten. Kulinarische Highlights und lustige Abende!", schwärmt Ron.
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Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
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Auf dem Weg nach Coyhaique regnete es in Strömen, die Straßen dort bestehen aus Schotter und Schlaglöchern und bereits nach einer Stunde Fahrt hatte der Toyota den ersten platten Reifen. Natürlich kein Problem fürs Erste - schnell wechseln und weiter gehts. Wieder eine Stunde später war dann der zweite Reifen platt und die Jungs standen ohne weiteren Ersatz mitten in der chilenischen Pampa am Straßenrand. Zum Glück war es ins nächste Dorf nicht mehr sehr weit, trotzdem rechneten alle mit einem längeren Aufenthalt und machten gleich ein Lagerfeuer auf der Strasse. Per Anhalter schaffte es Fico jedoch innerhalb einer Stunde mit den kaputten Reifen ins Dorf und mit einem ganzen wieder zurück. Langsam waren ziemlich durchnässt und froh in La Junta einen feinen Burger und ein warmes und trockenes Bett zu finden.
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Am nächsten Morgen war TÜF-Tag in La Junta. Einmal im Jahr ist es möglich im kleinen Dörfchen den TÜF für sein Auto zu machen, ansonsten müsste man nach Coyahique das allerdings mehrere Stunden entfernt ist. Fico stand also früh auf um als erster in der Reihe zu stehen. Den ersten Test schaffte der 20 Jahre alte Toyota schon mal nicht. Das Bremslicht muss geflickt werden und ein Seitenspiegel vorne links musste her. Zwei Stunden später, mit etwas weniger Schmiergeld in der Tasche waren, gings weiter gegen Süden. Das Tagesziel war Coyahique und dazwischen noch ein kurzer Run auf dem Rio Ventisqiero. | ![]()
Quelle: Ron Fischer
Am Rio Ventisqiero |
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