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Wasserkraft als Allheilmittel in Tirol
- sl -
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Mit der „Bitte um Unterstützung in der kommenden, nicht ganz leichten Zeit“ trat Wolfgang Retter vom Netzwerk Wasser Osttirol an kajak.at heran. Unter dem Deckmantel der „Unabhängigkeit im Energiebereich“ in direktem Zusammenhang mit der Gaskrise der letzten Wochen und des Einhaltens der Klimaschutzziele drängen Stromwirtschaft, Industriellenvereinigung und so manche Politiker auf Sondergesetze zur rascheren Errichtung neuer Wasserkraftwerke.
Dabei ist das Wasserkraftpotenzial der Alpenrepublik laut Netzwerk Wasser Osttirol „gewaltig“ überschätzt. Bisher sind schon nahezu drei Viertel der nutzbaren Gewässer ausgebaut. | ![]()
Quelle: wasser-osttirol.at
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Das Netzwerk Wasser Osttirol ruft deswegen die Landesregierung und Lokalpolitik nochmals auf, ihre ökologischen Förderkonzepte zu überdenken und den Ausbau anderer CO2-armer nachhaltiger Energiequellen zu forcieren. Insbesondere das Umlenken der Fördergelder zu Projekten, die weit weniger ökologische Schäden hervorrufen, steht somit ganz oben auf der Agenda. Windkraft-, Solarthermie-, Photovoltaik- und Biomasseprojekte sollten weiter vorangetrieben werden, denn grade sie sichern im ländlichen Raum neben der Energieversorgung „unabhängige und breitgestreute“ Arbeitsplätze.
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Quelle: wasser-osttirol.at
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