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Okerrodeo 2008
- sl -

Einmal im Jahr darf es dann sein, man fährt nur für die Kraftwerkswalze zur Oker in den Harz. Kein Weltklassespot, aber der norddeutschen Meisterschaft würdig. Ein Wochenende im kalten Talsperrenwasser und warmen Kraftzwerg.
 
Okerrodeo Ufer
Quelle: Thomas Herrmann
Beste Sicht auf voller Breite
 
Am Freitag Abend trafen sich die ersten Paddler im Kraftzwerg zum Grillen, Bierchen und Fachsimpeln. Die Organisatoren hatten eine Etage in dem Jugendgästehaus angemietet, so dass alle Paddler trocken und gemütlich im Bett schlafen konnten.

Am Samstag Morgen warteten die ersten Fahrer geduldig auf das Wasser und auf den Veranstalter, der wohl in der Nacht zuvor schon wenig geschlafen hatte. Schnell wurde die 2000 Watt Bass-Machine aufgebaut und die Startlisten erstellt. Leider waren dieses Jahr nur eine Frau und ein C1 Fahrer gemeldet. Bei den Männern gingen immerhin 12 Fahrer und bei den Junioren 5 Fahrer an den Start.
Okerrodeo Tobias Nietzold
Quelle: Herrmann Thomas
 
Nils Heine übernahm die Wettkampforganisation. Gefahren wurde im Session-System. Also, 5 Fahrer haben 10 Minuten Zeit (ein Run max. 45 sec) zu zeigen was sie können. Jeder Move zählt einmal. Dies ist unterhaltsammer für die Zuschauer und fordert die Freestyler zu Highscore Moves.
 
Okerrodeo Fabian Krummreich
Quelle: Herrmann Thomas
Katja und Fabian...
Okerrodeo Katja Stein
Quelle: Herrmann Thomas
...leider Einzelstarter
 
Den Anfang machten die Junioren. Sie probierten vor allem Loops, die aber bekanntlich sehr schwer zu stehen sind in der Okerwalze. Am Ende der Vorläufe konnte sich Kevin Schatz den ersten Platz sichern, vor Dominik Mayer und Phillip Böhm.
 
Philip Böhm Okerrodeo
Quelle: Herrmann Thomas
 
Daniel Krummreich Okerrodeo
Quelle: Herrmann Thomas
Fabian Krummreich (C1) und Katja Stein (K1 Women) starteten in der Herrenklasse, aber außer Konkurrenz, da sie als einzige Starter ihrer Klasse waren und somit den jeweiligen Sieg schon in der Tasche hatten. Damit starten die Männer in drei Heats. Vor allem Daniel Krummreich schaffte alles Mögliche und Unmögliche in der schwierigen Walze und knackte im Vorlauf die 1000 Punkte. Das Finale erreichten außerdem Nils Heine, Sascha Hageman, Thomas Hinkel und Tobias Nitzold.

Die Finals wurden direkt im Anschluss der Vorläufe ausgetragen. Bei den Junioren kämpfte sich Phillip Böhm vom dritten Platz aus den Vorläufen auf den ersten und schob sich so vor Kevin Schatz. Jan Behmann machte ebenfalls Plätze gut und wheelte sich auf Platz drei.
 
In der Königsklasse wurden die Highscore Moves nur so rausgehaun was das Zeug hält. Daniel Krummreich behauptete sich auf Platz 1 Dicht gefolgt von Thomas Hinkel, der sich damit die Nordeutsche Meisterschaft sicherte. Nils Heine und Sascha Hageman rutschen damit einen Platz zurück.
 
Okerrodeo Thomas Hinkel
Quelle: Herrmann Thomas
Okerrodeo Nils Arnold
Quelle: Thomas Herrmann
 
King of the Wave

Da man dies in der eigentlichen Art und Weise schwer machen kann, haben wir uns was neues überlegt. Alle Fahrer müssen oberhalb der Walze einbooten. Wer als letztes noch oben ist gewinnt.
 
Okerrodeo King
Quelle: Herrmann Thomas
Okerrodeo King
Quelle: Herrmann Thomas
 
Okerrodeo King
Quelle: Herrmann Thomas
... zwei Sieger
 
Boater-X

Später am Abend wurde mit Allen im Kraftzwerg gefeiert. Bevor es am Sonntag um 13 Uhr wieder an die Oker ging. Heute stand noch das Boatercross auf dem Programm. Gefahren wurde die Slalomacht und die Hexe. In drei Klassen gingen die Fahrer an den Start. Junioren, Damen und Herren. Gefahren wurde im 8-Ball System. Das heißt 4 Starter fahren gegeneinander, vier weitere Fahrer verteidigen, in dem sie versuchen, die Starter zu behindern. Natürlich durfte nicht geschlagen werden oder die Spritzdecke aufgerissen werden. Das heißt man versucht mit dem eigenen Boot den Gegner von der Spur oder ins Kehrwasser zu drängen. Das ganze war dann eine morts Gaudi, nicht nur zum zuschauen.
Okerrodeo Kraftzwerg
 
Okerrodeo Boatercross
Quelle: Eva Schetler


Ergebnisse als pdf>>
 
Fazit:

Das Okerrodeo stand im Schatten des Weltcups und der Europameisterschaft. Schade, dass sich so wenig Fahrer eingefunden haben, denn es hat sich mal wieder gezeigt, dass auch die Okerwalze Highscore Moves zulässt. Das Boatercross und der Samstag Abend haben das Event perfekt abgerundet. Wir freuen uns auf's nächste Jahr.
 
 
Text: Thomas Hinkel/playboaters.de
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