Urlaubszeit ist Reisezeit und ein großes Ziel für manche Paddler und Naturliebhaber ist der Grand Canyon des Colorado. In diesem Jahr bereisten Ilse und Wolfgang aus dem kajak.at Team die tiefe Schlucht.
Das im Marble Canyon, an der Mündung des Paria in den Colorado River, gelegene Lees Ferry ist Ausgangspunkt für eine Befahrung des Colorado. Seinen Namen verdankt der kleine Ort John Lee, der hier 1872, fast 60 Jahre vor der Errichtung der Navajo Bridges, die erste Fähre der Region betrieben hat.

Quelle: Wolfgang Amslinger
Die braune Wasserfarbe verdanken wir dem Paria River

Quelle: Wolfgang Amslinger
Ordnung muss sein. Unsere Schwimmwesten entsprechen nicht den Ansprüchen der Parkranger und so trugen wir bis zur 1. Rast diese Topmodelle.
Der Colorado hat auf seinen 365 km einiges zu bieten. Namentlich benannt werden 72 Rapid im Schwierigkeitsbereich zwischen WW 1-10 dazwischen gibt es sehr lange Flachwasserabschnitte.
Rapids künden sich durch eine Abbruchkante an
Mat im Granite Rapid WW 7-8
Wolfgang kurz bevor er in die Luft geschleudert wurde
Katie und Sarah sehen den gleichen Rapid locker (WW 7-8) und haben ihren Spass dabei
Wer sein Paddel verliert muss mit den Händen weiter paddeln. Nat in einem WW 7-8 Rapid
Lava Falls (WW 8-10) hebeln auch 11 m lange Rafts aus
Was tun wenn die Flachwasserstrecken zu lange werden?
Abwechslung muss sein und so wurden einige Wanderungen in Seitencanyons durchgeführt. Immerhin waren wir 14 Tage unterwegs und hatten dadurch einen guten Zeitpolster.
Quelle: Wolfgang Amslinger
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Quelle: Wolfgang Amslinger
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Eine Dusche im klaren Wasser hat was

Quelle: Wolfgang Amslinger
Molly ist beim Seilziehen nicht zu schlagen. Verloren hat wer zuerst das Gleichgewicht verliert
Flirten auf amerikanisch. Gleich macht Nat einen Überschlag über das Schlauchboot
Die Luft muss raus. Das Ende einer tollen Tour in Diamond Creek
Die Reise wurde von Deutschland aus von der Kanuschule Noris organisiert. Danke an Mani und Jens.
| Manfred Eder | Jens Reinhold |
Das Sagen am Grand Canyon hatte Ed Hasse von Arizona Raft Adventures. Unterstützt wurde er von Molly (Raftguide) sowie von Katie und Sarah.
Ed hatte uns voll unter Kontrolle :-) Caro und Silvia können es bestätigen
Am Fluss hatten die Brüder Mat und Nat das Sagen. Hochprofessionelle Bootfahrer die wissen was sie tun.
| Nora Flucke | Nicht zu vergessen Nora. Sie hat uns sowohl am Fluss als auch an Land betreut. Vor 15 Jahren ist sie aus Deutschland nach Amerika zum Klettern gefahren. Jetzt ist sie noch immer da und mittlerweile eine ausgezeichnete Bootfahrerin.
Vielen Dank an das gesamte Team das uns am Bach, bei den Wanderungen und in den Camps hervorragend betreut hat.
Der Colorado fließt durch Wüstengebiet und dementsprechend heiß ist es. Im August hatten wir am Abend noch 37°C. Die Wassertemperatur liegt bei um die 8°C. Mit täglichen Wasserstandschwankungen ist je nach Strombedarf in den Wüstenstädten zu rechnen.
Für die Befahrung des Colorado braucht man ein Permit, d.h.:
- man fährt mit einem europäischen Anbieter
- man kontaktiert einen Anbieter vor Ort
- man nimmt an der Lotterie teil und sucht um ein privates Permit an
http://www.nps.gov/grca/planyourvisit/overview-lees-ferry-diamond-ck.htm
Buchtipp:
Grand Canyon River Guide, Westwater Books,
P.O. Box 2560 Evergreen, CO 80437
www.WestwaterBooks.com
Preis ca 22 Dollar
Text: Ilse Entner
Fotos: Ilse Entner und Wolfgang Amslinger |