Am 24. und 25. Februar 2007 stand das zweite Wildwassertreffen in unserer Herberge auf dem Programm.
Gepaddelt wurde auf unserem Hausbach, dem Río Agüeira. Ein nicht allzu schwerer Wildbach im äussersten Westen Asturiens an der Grenze zu Galicien. Landschaftlich aber bestimmt im obersten Schönheitsgrad anzusiedeln.
Die Tage zuvor hatte es kräftig geregnet und so wurde uns ein optimaler Wasserstand beschert. Pünktlich zum Wochenende kamen dazu noch etwas Sonne und recht milde Temperaturen, bessere Bedingungen sind einfach unmöglich.
Carlos auf dem oberen Agüeira
Den Río Agüeira kann man in drei Abschnitten paddeln, insgesamt mehr als 22 Kilometer durchgehend Wildwasser II-III, mit einigen IV-er Stellen.
Die gesamte Strecke verläuft durch eine abgelegene und unberührte Schlucht mit sehr wenigen Möglichkeiten für einen Fahrtabruch. Aufpassen sollte man nur auf eventuelle Baumhindernisse.
Im oberen Teilstück der Schlucht
Der obere Abschnitt ist etwas schwerer als die beiden unteren Teilstücke und bietet bei genügend Wassermenge einfach nur Paddelspass pur.
Asturischer Urwald statt galicischem Eukalyptus
Die beiden unteren Strecken sind aber auch nicht zu verachten. Wenn der Pegel stimmt gibt es hier unzählige Spielstellen. Und das immer eingerahmt in einer faszinierenden Umgebung mit jahrhunderten alten Kastanien- und Eichenwäldern.
Für alle Trekking- und Mountainbikefreunde gibt es neben dem Paddeln noch andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.
Es gibt ein gut gekennzeichnetes Netz von Wanderwegen, auch teilweise durch die Schlucht. Die Gegend ist ein wirklicher Geheimtipp für Naturliebhaber die nicht nur kayaken wollen.
Bei unserem Wildwassertreffen wurde allerdings nur gepaddelt, von morgens bis abends. In der Herberge gab es Samstags ein üppiges Essen nach vielen Wildwasser Kilometern. Sonntags dann noch mal volles Programm und leider wieder Abschied nehmen bis zum nächsten Treffen.
Fotos gibt´s auf unserer homepage:
www.ondabrava.com
Saludos aus Asturien
Thomas Schmnidt