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Auf zu wilden Taten! Teil 2
- mho -
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Quelle: Ron Fischer
Solo unterwegs mit neuer Frisur: Ron |
Am nächsten Morgen wachte mit der Sonne um sechs uhr auf, kochte Reis und weiter gings auf dem Rio Suarez. Ich schäzte ungefähr 25 Kilometer schon gepaddelt zu sein und gab Gas in der Hoffnung die restlichen gut 50 heute auch noch zu schaffen. Lange floss der Fluss weiter durch schöne Landschaft ohne dabei Gefälle abzubauen. Irgendwo muss das Gefälle aber noch kommen dachte ich mir, denn laut Info baut der Suarez insgesammt 800 Höhenmeter ab und davon hatte ich bestimmt nicht mehr als die Hälfte am ersten Tag gemacht. Nach ungefähr 30km Flachwasser wurden die Ufer wieder steiler und es begann wieder spannend zu werden.
Es folgten zwei Canyons, wovon der erste nur kurz war, dafür mit Stromschnellen die es in sich hatten. Ich entschied mich die eine Stelle zu umtragen. Es war nicht möglich um zwei riesige Walzen herum zu paddeln und somit das Risiko das Kajak schwimmend zu verlassen zu gross. Falls dies passieren würde, müsste ich ohne Hilfe ans Ufer kommen, könnte mein Boot und die Ausrüstung vergessen und durch den dicken Urwald aus der Schlucht zur nächsten Strasse raustragen. Also kurz umheben und weiter gings. |
Den zweiten Canyon habe ich "Chicita Baker" genannt. Der Fluss führt hier schon ungefähr 200-250 qm3/s und zwängt sich auf 10km durch ein ca. 12meter breites Bachbett. Die Wellen und Walzen brechen unregelmässig, tauchen mal hier und mal dort auf und es ist schwierig auf der Linie zu bleiben. Auch wenn bei weitem nicht so gross wie der Rio Baker in Patagonien, so hat mich dieser Abschnitt vom Charakter doch schwer daran erinnert. Um 13.00 uhr erreichte ich erleichtert und ausser Atem den üblichen Raft-Einstieg für die letzten Kilometer von denen ich in meinem im ersten Teil auch schon Bilder gezeigt habe.Mit einem breiten Grinsen paddelte ich noch die grossen letzten Rapids die mir schon bekannt waren. Beim Ausstieg gabs dann das ersehnte Bier und ein Taxi zurück nach San Gil. | ![]()
Quelle: Ron Fischer
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