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Auf zu wilden Taten! Teil 3
- mho -
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Quelle: Ron Fischer
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Cocorna ist eine kleine Stadt mit etwas mehr als 10'000 Einwohnern, zwei Autostunden entfernt von Medellin, der Party Metropole in Kolumbien. Der Plan von Ron, Severin und Kees war, dort für eine Woche zu bleiben und möglichst viele der umliegenden Flüsse zu entdecken. Auf engstem Raum sammeln sich dort steile und steilste kleine Flüsse, die durch dichten Dschungel, tiefe Schluchten und traumhafte Berglandschaft fliessen. Im Zentrum von Cocorna befindet sich ein grosser Platz wo gerade diese Woche ein Festival zu irgendeinem Jubiläum von der Stadt stattfand. Alles wirkt ein bisschen wie im wilden Westen, die Menschen sind freundlich und speziell in dieser Woche in Partylaune!
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Nachdem die Jungs sich einen Tag umgeschaut haben, Kartenmaterial besorgt, Taxi organisiert und Ron sich von kurzzeitigen Kapriolen seines Magens erholt hat, luden "wir unsere Kajaks auf das geilste Taxi dass wir jemals hatten und fuhren runter zum Rio Cocorna.", erzählt Ron. Sie paddelten die ersten fünf Kilometer bis zur Brücke wo das Taxi wartete. Es war Nachmittags um zwei und die drei dachten, dass wenn der Fluss so weiter geht, sie die nächsten 15km zur nächsten Brücke auch noch schaffen bevor es dunkel wird. Also weiter paddeln und hoffen, dass die Landmienen die es auf diesem Abschnitt geben soll nicht am Fluss platziert sind und einfach nicht zu viel aussteigen und umtragen! | ![]()
Quelle: Ron Fischer
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Quelle: Ron Fischer
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Am nächsten Morgen brauchten die Jungs dann etwas mehr Zeit als normal. Es dauerte bis sie endlich ein Taxi hatten, Machette gekauft und schleifen lassen, dann gab es Frühstück zu 90's disco Musik und zuletzt die mühsame Kletterei zurück zu den Kajaks. So war es schon 13.00 Uhr als es in die Klamm und somit ins Ungewisse hinein ging. Die einzige Info von der Karte: Auf dem nächsten Kilometer, 100 Meter Gefälle! Um die Ecke gleich der erste Wasserfall, leider nicht fahrbar und Umtragen war nur mit einem sechs Meter hohen Felsstart im Kajak möglich.Dann die nächste Stufenkombination, ein klassischer 6er! Ron war dabei, sich die Stelle genau am anschauen, da schreit auf einmal der Kees von der anderen Flussseite. Überall Blut, viel, viel Fluchwörter....Kees wollte die Machette aus dem Kajak holen um sich einen Weg durch den Dschungel zu bahnen um die Stelle zu umtragen. Dabei schneidet er sich in den kleinen und den Ringfinger. Die Schnitte waren tief, er hatte kein Gefühl mehr in den Fingerspitzen und es blutete wsehr stark.Also Verbandszeugs raus holen, Blutung stoppen, gut zureden und hoffen, dass der Ausstieg bald kommt. Auch diese Stelle war schlussendlich nur Umtragbar in dem die Kajaks in den Pool geworfen wurden und die Jungs hinterher sprangen. Es ging immer weiter so - manchmal konnte eine Stelle gefahren werden, dann wieder mühsam umtragen und irgendwann wurde es dunkel ohne, dass Ron, Severin und Kess überhaupt einen Kilometer geschafft hatten! |
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