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RedBull - Dolomitenmann 2008
- mho -

Lienz Dolomitenmann
Quelle: Florian Zaczek
Zum 21. mal fand heuer der RedBull Dolomitenmann in Lienz statt - der wohl härteste Teamwettbewerb der Welt. 15 Profi - und 82 Amateur - Teams kämpften am vergangenen Samstag um den Titel "RedBull Dolomitenmann 2008".


Um 10 Uhr am Samstag morgen starteten circa 100 Bergläufer am Lienzer Hauptplatz, um möglichst schnell die fast 2000 Höhenmeter zum "Kuhbodentörl" zurückzulegen.

Bild links: Team kajak.at vor Ort - hier bei der Übergabe der Paraglider an die Paddler
 
Die 11 Kilometer Strecke, erst durch die Lienzer Innenstadt und dann hinauf über "Gogghüttl" und die "Klammbrückl" auf das 2.441m hohe Ziel, erreichte der Neuseeländer Jonathan Wyatt als erster der Profi-Team Läufer in knapp eineinhalb Stunden.
 
Red Bull Dolomitenman
Quelle: Florian Zaczek
Viel los bei der Übergabe.
 
Oben angekommen, hätten die Bergläufer den Staffelstab an die Paraglider übergeben sollen, auf Grund der Windverhältnisse mussten diese jedoch von einem Ausweichplatz starten. Dabei bildeten die Zeitabstände der Läufer, die Grundlage für die Startfolge der Glider.
 
Am Sportplatz in Leisach war der Übergabepunkt zwischen Paraglidern und Kajkfahrern eingerichtet. Nicht ohne Grund ist dies eine der größten Zuschauermagneten des Dolomitenman. Die Paraglider und ihre Landungen ließen nichts zu wünschen über knappe Baum - Vorbeiflugmanöver, möglichst nahes Laden am RedBull Bogen, wo die Kajakfahrer warten, oder auch zu knappes Überfliegen desselbigen bis dieser platzte, von Allem war was dabei. SChnellster Flieger war in unter 14 Minuten der Italiener Markus Prantl vom internationalen Team Robotunits.

Bild rechts: Uwe Eichfelder erwartet seinen Paraglider um loszusprinten auf Platz 11 der Kajaker - Einzelwertung.
Dolomitenmann paragleiter
Quelle: Florian Zaczek
 
Nach der Paraglider - Landung mussten die Kajakfahrer zunächst zum Wasser laufen, schwimmend den Fluss überqueren um zum Boot zu gelangen und über eine 7m Rutsche einbooten - hier war das Kriterium wohl die Spritzdecke: hält sie oder nicht? Die meisten hatten den Tipp des Veranstalters "Eine geeignete Spritzdecke die sich perfekt um den Süllrand schmiegt verhindert das „Aufplatzen“ beim Sprung." wohl befolgt, denn sie hielt und so konnte die Strecke in Angriff genommen werden.
 
Dolomitenmann lienz
Quelle: Florian Zaczek
Bild oben: Thomas Rubin in der letzten Passage der Kajakstrecke

Kriterium auf der harten Strecke: Aufwärtspassagen, eine Rolle und eine Walzenquerung auf der Drau. Nach dem Zusammenfluss von Drau und Isel, die Isel noch einige Meter hinauf fahren und tragen und nach einem kurzen Sprint über die Iselbuhnen zum RedBull Bogen. Hier erfolgte die letzte Stafelübergabe des Tages an die Mountainbiker.
Dolomitenmann Lienz
Quelle: Florian Zaczek
Bild oben:Jobst Hahn nach dem Zieleinlauf mit dem verdienten RedBull.
 
Bei der Siegerehrung waren einige "Wiederholungstäter" vertreten. Schnellster Kajakfahrer war der Österreicher Harald Hudetz vom Team RedBull, der die Strecke in nur 28:29 Minuten meisterte, gefolgt von dem Tschechen Kamil Mruzek.
Der erste Preis der Profis und damit 7500€ ging an das internationale Team Kolland Topsport, erster bei den Amateuren wurde das Team Internet BillBoard/Merida/OpavaNet aus Tschechien.

Alle Ergebnisse
 
 
Text: Michelle Hombach

Web-Tipp: http://www.redbulldolomitenmann.com

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