Österreichs Freestyler tanzen in dieser Saison nach festen Regeln. Im April wurde vom Österreichischen Kanuverband die nationalen Freestyle Regeln fixiert. Darin enthalten ist ein Großteil der bereits bestehenden Normen aber auch einige neue Regelungen. Im vergangenen Herbst wurde den Top-10 der Österreichischen Freestyler per Email ein erster Roh-Entwurf präsentiert. Unter Berücksichtigung der daraufhin eingegangenen Anmerkungen und Änderungswünsche erhielt das Regelwerk über den Winter seinen Feinschliff und wurde mit den gängigen Wettkampfnormen des OKV abgestimmt, ehe es vor einigen Wochen von OKV Präsident Walter Aumayr.
Die wichtigste Änderung vorweg: Bei den K1 Herren wird es heuer erstmals eine Österreichische Staatsmeisterschaft anstatt eine Österreichische Meisterschaft gefahren wird - ein kleines Wort, das einige Vorteile mit sich bringt. "Es ist eine ganz schöne Aufwertung", sagt Freestyle Wettkampf-Koordinator Michi Strömer, der bei der Erarbeitung des neuen Regelwerkes federführend war. "Es gibt so wesentlich bessere Möglichkeiten, an Fördergelder heranzukommen." Bei den Damen wird weiterhin "nur" eine Österreichische Meisterschaft gefahren. Im Vorjahr waren zu wenige Starterinnen bei den Rodeos vertreten um den Regeln des Österreichischen Sportverbandes zu entsprechen. "Ich hoffe wir schaffen heuer eine größere Teilnehmerinnen Zahl", sagt Strömer.
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