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David Ernst am Tish Tang a Tang Creek
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Quelle: Wes Schreck
| Auf Wasserfall Mission in Humboldt County, Northern California.
Wildberries Parklatz in Arcata, 7 Uhr: Es ist früh morgen und wir allen sind noch etwas verschlafen. Aber wir haben etwas Besonderes vor. Ein 21m hoher Wasserfall will befahren werden. Nachdem wir mit einer kleineren Gruppe bereits 3 Tage zuvor den Fall besichtigt haben, wollen wir heute nicht zu spät aufbrechen!
Tish Tang Creek, 10 Uhr: Wir versuchen den Wasserfall von allen Seite zu besichtigen. Wir befinden uns in einem Indianer Reservat und die Gegend wird nur sehr wenig besucht. Trails gibt es nur sporadisch und die meiste Zeit schlagen wir uns durchs Gestrüpp. Alles ist nass und ich bin froh, dass ich meinen Trockenanzug schon angezogen habe.
Der Creek bricht in einer engen Schlucht über 3 größere Stufen. Die Fälle mit 6m, 21m und 4m folgen direkt aufeinander. Allein zwischen den ersten beiden Stufen ist ein Kehrwasser. Irgendwann einigen wir uns darauf, dass wir mit einer Gruppe von 4 Paddlern weiter oberhalb an einer Brücke einbooten. Die Boote direkt zu den Wasserfällen zu tragen ist uns zu mühsam. |
Tish Tang Falls from 1596 Media on Vimeo.
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Quelle: Schreck Wes
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Quelle: Schreck Wes
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Quelle: Wes Schreck
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Quelle: Wes Schreck
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Quelle: Wes Schreck
| Das Boot im richtigen Winkel positionieren und schon geht es über die Abrisskante. Schön nach vorne lehnen und das Paddel seitlich ans Boot pressen. Freier Fall und Einschlag! Mir reißt es das Paddel aus den Händen, aber ich tauche richtig herum wieder auf. Der Pool zieht direkt auf den nächsten Fall zu, der auch noch teilweise von zwei Baumstämmen blockiert ist. Wo ist das Ersatzpaddel? Es kommt nicht zugeflogen, ich fokussiere den nächsten Abfall und paddel mit den Händen. Unten angekommen wird mein Boot unter die Baumstämme gedruckt und ich kentere. Handrolle rechts, Handrolle links – im luftdurchsetzten Wasser komm ich nicht hoch. Raus aus dem Boot. Schwimmend mit meinem Boot im Schlepptau komm ich ans Ufer. Die Paddel, das, das mir aus den Händen gerissen wurde und das, das mir zugeworfen wurde (leider etwas spät) können wir auch bergen. Einzig einen geprellten Daumen hab ich zu vermelden. Nach kurzer Pause machen wir uns zu dritt wieder auf den Bach. Es geht durch zwei, drei Klammen und zum Ende hin öffnet sich das Flussbett. Über Kiesbankschwälle mit Buschhindernissen und springenden Lachsen geht es Richtung Mündung. Nach 3 Meilen kommen wir in den Trinity River. Noch 5 weiter Meilen auf dem großen Fluss und wir sind an der Brücke in Hoopa angelangt. Die anderen erwarten uns schon und habe bereits ein Premium Bier besorgt, damit ich mein „Bootiebeer“ auch richtig genießen kann. |

Über David: David absolviert zur Zeit ein Auslandssemester in Arcata, California, U.S. Neben dem Studium macht er die Bäche der Region unsicher. Zusammen mit Florian Petry produziert David unter dem Label 1596Media Filme (CORSICA whitewaterguide) und filmt auf Kajakveranstaltungen. Mehr dazu gibt es auf 1596Media.com. Unterstützt wird David von Blissstick, °hf, denk.com und paddle-people. Text: David Ernst | ![]()
Quelle: David Ernst
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