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Mein Paddel-Tipp: Die herbstliche Salza
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Quelle: Christine Luxen
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Annodunnemals! – Animiert durch die alten Flussführer der Herren van Erschel und Kopp (genau: die Bücher in denen nahezu jeder Fels beschrieben war) zog es mich zum erstenmal zur Salza.
Es war die Zeit, in der die Bebilderung der meisten Paddelbücher noch schwarz-weiss und ein Wildwasserkajak laminiert war und vier Meter oder mehr maß. Aus der Wanderfahrerfraktion kommend stand natürlich beim Erstenmal nicht der paddlerische oder landschaftliche Genuss im Vordergrund, sondern eher die Anzahl der zu paddelnden Kilometer. So wurde aus meiner Erstfahrt auch ein Salza-Marathon. Morgens in Gußwerk eingestiegen und abends bei der Ennsmündung ausgestiegen. Auch wenn meine paddlerischen Fähigkeiten damals noch nicht ausreichten, um die Landschaft stressfrei zu geniessen, so faszinierte mich dennoch diese unglaublich schöne Symbiose aus Wasser, Fels und Wald gerade im letzten Teilstück der Salza: der Palfauer Schlucht.
So etwas hatte ich bisher noch nie gesehen, es war Liebe auf den ersten Blick!
Foto links: Herbstliche Umrahmung beim Squirten in der Palfauer Schlucht |

Nur der Fahrstil und die Boote änderten sich. Alle Neuerungen und Modeerscheinungen musste der Bach über sich ergehen lassen: vom Topo über das Squirtboat, vom Riverboogie zum Spielboot und zurück zum Creeker. Geblieben ist jedoch die Fazination, die der Bach auf mich ausübt.
Da die Anzahl der Bäche, die im Oktober noch eine Wassergarantie bieten nicht mehr so gross ist, wurde die Salza neben der Schweiz eine feste Grösse in meiner Herbstplanung. Besonders die Palfauer Schlucht (zwischen Erzhalden und dem Raftausstieg, oder wahlweise bis zur Ennsmündung )ist fast immer paddelbar und es sind gewiss nicht die Schwierigkeitsgrade, die uns immer wieder anlocken ( im Schnitt WW II-III – bei NW deutlich weniger und bei starkem HW deutlich sportlicher ), sondern der totale Landschaftsgenuss. Wer schon einmal im Herbst durch die Palfauer Schlucht gepaddelt ist, wenn sich das Laub verfärbt und sich wie ein Flammenmeer über die Konglomeratschlucht ergiesst, die tiefstehende Sonne das Blau des Flusses in gleissendes Gold verwandelt, die fallenden Blätter neben dem Boot treiben und der Geruch von geschlagenem Holz in der Luft liegt, wird dieses Erlebnis garantiert nicht vergessen! Die Salza in der Flussdatenbank>> | ![]()
Quelle: Torsten Sellingsloh
Spätsommer 2008, es ist lang her, seit dem ich hier war, aber heuer konnte ich mich dem Bann nicht entziehen |
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Quelle: Jan-Peter Reichardt
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Seit circa 30 Jahren ist H-G Luxen paddelabhängig. Mit 16 jahren im Faltboot auf der heimischen Ruhr fing alles an. Später widmete er sich mehr dem Wilwasserfahren im gesamten europäischen Raum, sowie in entfernteren Gebieten wie: USA, Costa Rica, Neuseeland, Dominica...
Als Mitglied der Halbwilden Kanufahrer Norddeutschlands lehrte er dem DKV das fürchten, inzwischen schreibt er auch schonmal für die Verbandsnachrichten. "Mittlerweile schätze ich jedoch den Facettenreichtum des Kanufahrens und habe neben dem ww-Fahren auch die Reize des Seekajakfahrens und des Candierpaddelns für mich entdeckt". Gerade der Canadier ermöglicht es es H-G immer wieder schöne Touren mit der ganzen Familie zu unternehmen, "so dass meine Frau und meine kleine Tochter trotz der Paddelsucht nicht zu kurz kommen". |
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