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Winterpaddeln in Griechenland
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 - mho 01/2009

Griechenland -die meisten denken dabei zuerst an Ouzo und die vielen Mythen, aber Griechenland hat auch für Paddler viel zu bieten, selbst im Winter: Wildwasser im mittleren Schwierigkeitsgrad in abgelegenen und tiefen Schluchten.
 
Beste Zeit
Die beste Zeit ist der Frühling, dann haben alle Flüsse einen guten Wasserstand. Im Winter und Sommer gibt es auch einige Flüsse in der Region die fahrbar sind, zum Beispiel Arachthos, Aoos, Voidomatis, Aliakmonas, Lousios und Alfeios.
Die Temperaturen sind meistens zwischen 10 und 20 Grad Celsius im Winter und 20 - 30 Grad im Frühling. Mit Regen muss man normalerweise zwischen Oktober und April rechnen, Schnee nur wenig und meistens in den Bergen, zwischen Dezember und März.
 
Hinkommen
Am Besten mit dem Auto. Die meisten Flüsse sind über Asphalt- oder Geländestrassen erreichbar. Bei regnerischem Wetter braucht man jedoch ein Auto mit Allradantrieb, um einige Ziele zu erreichen.

Es gibt keine offizielle Kajak- und Ausrüstungsvermietung, aber man kann bei den Raftingfirmen nach Booten fragen, jedoch ist die Auswahl sehr beschränkt. Da es aber keine Garantie gibt, ein Kajak zu finden, sollte man auf jeden Fall eigene Ausrüstung mitbringen.



Bild rechts: Auf dem Weg zum Einstieg des Aliakmonas.
griechenland Aliakmonas
Quelle: www.teamadara.com
 
Übernachten und Kosten
Wildcampen ist zwar offiziell verboten, aber manchmal kann man eine Nacht draussen (am Fluss) verbringen. Man sollte allerdings vermeiden, im Wald zu schlafen, wegen der Brandgefahr und den Tieren.
Es ist immer ratsam, von Zeit zu Zeit in einem Hotel oder Zimmer im Dorf zu übernachten, aus hygienischen Gründen und auch wegen den guten Beziehungen zu den Locals (die dir so oder so einige Drinks kaufen werden).

Normalbenzin kostet um die 0,85€/Liter. Essen in den Tavernen zwischen 15 und 20€ pro Person, eine Übernachteung im Doppelzimmer in einem kleinen Hotel ca. 60-80€.
 
griechenland Acheron
Quelle: www.teamadara.com
griechenland Meleopotamos
Quelle: www.teamadara.com


Bild links: Acheron
Bild oben: Meleopotamos


Flüsse und Locals
Als Flussführer gibt es Franz Bettinger’s “Greco” (2. Auflage, veröffentlicht vor einigen Jahren) und online bei www.teamadara.com, wo man am Besten nach Nikos Mavris fragt. TEAMadara ist eine griechische Paddelcommunity aus Athen, mit Verbindungen in die großen griechischen Städte - auf dieser Webseite findet man auch die Locals der griechischen Paddelszene.

 
Griechenland ist ein schwieriges Gebiet, das heisst, mittelschwere Flüsse, jedoch komplizierte Logistik. Die meisten Flüsse fliessen durch abgelegene Schluchten, mit aufwändiger Logistik, so dass es sehr von Vorteil ist, einen nicht-paddelnder Shuttlefahrer zu haben.

Die Schwierigkeiten der Flüsse bewegt sich um WW 3 bis 4, vom Charakter her wenig Wasserwucht und steil, durch abgelegene Schluchten ohne begleitende Strassen.
 
griechenland aoos
Quelle: www.teamadara.com
Bild links: Aoos
Character: Ein wilder Fluss, der durch tiefe und nicht zugängliche Schluchten fliesst.

Abschnitt 1 - (Vovousa - Palioseli ):
Mittlere Schwierigkeiten, Felsblöcke und Rapids die in Pools enden.
Bei wenig Wasser kann es etwas schrabbelig werden. Schwierigkeiten sind WW III, IV.
Abschnitt 2 - (Palioseli - Konitsa ):
Charakter wie der erste Abschnitt, Schwierigkeiten WW III,IV (V, VI), schwerer bei viel Wasser. Eine Zwangspassage.
 
Bild rechts: Upper Lousios
Schwierigkeit: III, IV (VI bzw X)
Character: Weniger wuchtig, eng, verblockt, in einer V-förmiger Schlucht.
Kontinuierliche Schwierigkeiten, vom Ufer aus kann man souten.

Aliakmonas
Der Aliakmonas ist sehr abgelegen und fliesst durch tiefe, felsige Schluchten.
Character: Einer der wenigen "big water" - Flüsse in Griechenland: langsame Flachwasserstücken und gewaltige Rapids.
Schwierigkeiten: WW I-II, der Rapid (2km) WW II-IV. Alles kann gesouted, abgesichert und umtragen werden.
griechenland Upper Lousios
Quelle: www.teamadara.com
 
Wenn nirgends Wasser ist
Im Winter kann man Ski fahren gehen, das ganze Jahr über Bergsteigen. Man kann die antiken Orte und Museen besuchen oder einfach an den Strand gehen.
 
Informationen: Nikos Mavris, www.teamadara.com und János Páhi

Übersetzung, Zusammenstellung: Michelle Hombach

Lesermeinungen

01.03.2009   Lesermeinung
TrustedPaddlerAlessandro Schirmer
Sehr spannender Artikel!
Da bekommt man Lust auf das Schmelzwasser der Hausbäche.

Stay wet

ale-s
 
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