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Mein Paddel-Tipp: Die Jordalselva
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Quelle: Matthias Breuel
Auf dem Weg ins Jordalen | Es ist gar nicht so einfach, sich auf einen Paddeltipp für den Sommer festzulegen! Etwa fünf – teilweise durch Kraftwerke bedrohte – Alpenklassiker konkurrieren mit mindestens ebenso vielen norwegischen Flussperlen. Aber weil Sommerurlaub für mich im Idealfall einfach Norwegen bedeutet, habe ich mich letztlich doch für einen Fluss im besten Sommerpaddelrevier Europas entschieden. Es ist keiner der großen Namen wie die Raundalselva oder Myrkedalselva, sondern die kleine Jordalselva in einem abgelegenen Hochtal zwischen Voss und dem Naeroyfjord. Die Standardstrecke ist eher ein Fall für höhere Wasserstände, das untere Stück läuft aber oft auch noch im Hochsommer. Die Jordalselva bahnt sich hier ihren Weg durch niedrige Klammen und verzettelt sich im Gegensatz zur oberen Strecke so gut wie nicht im Geröll. Teilweise wird es richtig eng und steil, so dass es besser nicht zu viel Wasser sein sollte. Bereits die Fahrt zum Fluss ist bei der Jordalselva ein Erlebnis für sich. Von Voss folgt man der E 16 Richtung Gudvangen/Aurland hinab ins enge Naeroydalen. Hier zweigt die unscheinbare Schotterstraße ins Jordalen ab. Und die hat es gewaltig in sich! Verdammt steil geht es durch eine schroffe Felsschlucht und lange, unbeleuchtete Tunnel nach oben, eine harte Bewährungsprobe für überladene und leistungsschwache Paddlervehikel. |
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Quelle: Matthias Breuel
Rutsche am Ende der Kombination | ![]()
Quelle: Matthias Breuel
Schöne Rutsche |
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Quelle: Matthias Breuel
Der untere hohe Fall | ![]()
Quelle: Matthias Breuel
Der obere Wasserfall bei etwas wenig Wasser für die obere Strecke aber gutem Pegel für den unteren Abschnitt |

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Quelle: Thimo Colditz
Matthias Breuel | Ich selbst werde es diesen Sommer wahrscheinlich nicht an die Jordalselva schaffen. Anfang September stehen meine Diplomprüfungen an, bestenfalls wird es für eine kurze Stippvisite im Land der Troll reichen. Aber vielleicht sind ja im Herbst noch einige schöne Paddeltage drin. Wohin es mich dann als ausgebildeter Diplom-Geograph verschlägt, kann ich im Moment noch nicht abschätzen. Unser Paddelnachwuchs hat mir jedenfalls nahe gelegt, einen Job nahe der Alpen zu finden, um auch in Zukunft mit Ihnen bootfahrn gehen zu können. Nicht nur, weil es mir wahnsinnig viel Spaß macht die Youngsters ans Wildwasserpaddeln heranzuführen, wäre das natürlich auch in meinem Interesse! |
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