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Perfect Days 2009: Die Achstürze mit Familie Lämmler
- mho -
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Quelle: Bernhard Mauracher
Unvergessliches Erlebnis: Der Indus in Pakistan... | ![]()
Quelle: Bernhard Mauracher
...und der Rheinfall, hier zusammen mit Stefan Maier |
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Quelle: Bernhard Mauracher
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Wenn ich an mein schönstes Paddelerlebnis zurückdenke, das ich 2009 hatte, brauch ich nicht weit zurückzuschauen. Nicht lange ist’s her, als ich mit Felix Lämmler und seinen Kindern zusammen auf den Achstürzen im Ötztal unterwegs war. Die Achstürze sind was ganz Besonderes für mich. Bis jetzt war ich sicher so um die 40 Mal drauf und bin dabei 20 Mal komplett und ohne zu umtragen da runtergerauscht. Allein - wenn ich daran zurückdenke, was ich dort, an dem einen Abschnitt, schon alles gesehen und durchgemacht habe, stehen mir die Haare zu Berge. Da bin doch einmal an der Abschlussstufe von vier Metern Höhe mit dem Kopf auf einem Stein gelandet. Das hat wehgetan. Mit einer Handrolle kam ich wieder auf und landete in einem Mini-Kehrwasser. Dann stieg ich aus, legte mich auf einen Stein und musste weinen wie ein kleiner Junge. Jedes Mal, wenn ich auf diesen Abschnitt gehe, habe ich Angst und ein Bauchkribbeln. Das ist aber normal. Ich habe vor jedem Fluss einen unglaublich großen Respekt. Ich versuche nicht, „AUF" einem Fluss zu paddeln, sondern „MIT" ihm. Die Ötztaler Ache ist für mich ein Fluss, der sehr dominant ist. Vor der Ache habe ich sehr großen Respekt. Sie hat schon einige Freunde und Kollegen in den Tod gerissen. Sie ist ein wildes Tier, und man muss wissen, wie man mit ihr umgeht. Erst dann beginnt man zu verstehen. |
Felix schrieb mir eine SMS und fragte, ob ich auch ins Ötztal komme. Ich wusste schon, was er anstrebt, da zu dieser Zeit, wenn die Wasserstände so niedrig sind, nichts anderes mehr geht als die Achstürze. Ich ahnte schon Böses: Er wird doch nicht mit den Jungs da runterfahren wollen? Ich stand am Einstieg, Tim Star war noch mit dabei, und wollte eigentlich mit Helmkamera, alleine und in einer neuen Rekordzeit da runter düsen. Mein Rekord mit 4.30 Minuten ist derzeit auf den zweiten Platz gerutscht. Felix hat mich bereits um eine Minute unterboten. Egal, auf jeden Fall saß ich schon im Boot, wollte lospaddeln, als Felix mit seinen Kindern, Lars und Sven, mit Auto und Anhänger dahergefahren kam. Ich stieg wieder aus, begrüßte alle, sie zogen sich um, und so paddelten wir los. Wir paddelten in Richtung Achstürze - mit Sven (15) und Lars (17) - in die steilste und gefährlichste Zone des Ötztales. An jeder Stelle stiegen wir aus, besichtigten und beratschlagten: Wo ist die Linie, wie gefährlich ist sie, und wo lauern die Unterspülungen? | ![]()
Quelle: Bernhard Mauracher
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Quelle: Bernhard Mauracher
Lars Lämmler | ![]()
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Sven Lämmler |
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Quelle: Bernhard Mauracher
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Für 2010 steht wieder viel am Programm: Mein Projekt von 2009, das ich nicht realisieren konnte, weil das Risik und Verhältnisse mich davon abhielten, werde ich im Frühjahr noch einmal in Angriff nehmen. Genaueres, wenn es so weit ist. Im Juni geht es dann nach Island. Dort gibt es die höchsten Wasserfälle Europas. Mit dabei sind Olaf Obsommer und Freunde vom Team adidas und prijon. Im Juli geht’s nach Russland. Das Gebiet ums Altai-Gebirge wird mit dem Team adidas erkundet. Dort soll es Flüsse ähnlich der Ötztaler Ache geben. Im Oktober organisiere ich das erste Jungendcamp im Ötztal. Taktik, Sicherheit und Rettung aus Schluchten stehen dabei an oberster Stelle. Ansonsten werde ich noch viel in die Berge gehen und achtgeben, dass nichts passiert. Ich bin gespannt. |
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