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Das Wellerbrücken-Duo
- mho -
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Quelle: Klaus Suessmuth
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Und so war es ein sonniger Sonntag im Spätherbst, wieder mal Ötztal, wieder mal Wellerbrücke. Wieder mal mit den Creekern die Wellerbrücke fahren. Die Linie kennt der Stohlquist-Teamfahrer Christian Boczkaja und der Münchener Kajakshop-Betreiber Martin Kaltenbach inzwischen auswendig, und auch jeder Stein hat inzwischen einen eigenen Namen. Christian und Martin sind ein eingespieltes Team, und waren im Sommer schon oft im Topo Duo unterwegs, wenn auch nur im mittleren Wildwasserbereich, wie etwa der Giarsun-Schlucht im Engadin. So kam die Idee, die Wellerbrücke mit dem 370cm langen Wildwasserzweier erstzubefahren. Gesagt, getan: Es waren genug Leute zur Safety dabei, die Gruppe ist ein eingespieltes Team. Für Fotos und Film war auch gesorgt. Nachdem alles eingestellt war, was bei der Körpergröße der Jungs und den langen Beinen einige Zeit in Anspruch nahm, ging es zum Einstieg. Mit Brauchkribbeln ging es dann auf die erste Stelle zu - "Wir kannten den Topo zwar schon aus früheren Touren auf Wildflüssen aber noch nicht auf so einem Steilen und engem.", erzählt Christian, "Mitten in der 1. Stelle pressten wir ins Kehrwasser um uns an den Topo zu gewöhnen. Wir sausten rein und standen sofort mit dem Boot. Wir waren überrascht wie gut er in diesem Gelände zu steuern war!" |

Dann kam die längste Strecke mit dem Topo Duo - die "Rennstrecke" der Wellerbrücke. Nach einigen Überlegungen stand die Linie fest: Christian und Martin nehmen die gleiche Linie wie mit dem Creeker, mittig durch die Actionline. Dann ging es los - und alles funktioniert reibungslos und nach Plan. Nur die Doppelstufe macht einen einen Strich durch die Rechnung: Dem Wildwasserzweier fehlt eindeutig das Boofverhalten, doch mit ein paar kräftigen Zügen wird auch dieses Problem gemeistert. Auch der anschließende Shoot wird gut überstanden. | ![]()
Quelle: Klaus Suessmuth
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Quelle: Klaus Suessmuth
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Dann heißt es noch einmal verschnaufen, im Kehrwasser vor der Ausgangsstufe. Und dann Spitze ausrichten - kerzengerade auf den Abschlussdrop zu. Klein machen. Und schon verschwindet der Topo Duo samt Insassen. "Wir hatten den Anschein, als würden wir aus dem Boot gezogen. Alles war dunkel", erzählt Christian. Doch nach 4m schoss das Boot mit Besatzung wie eine Rakete aus dem Wasser. "Ein mega Moment für alle Beteiligten!", schärmt Chris. Diesen Moment wollte das Duo noch einmal erleben, und startet einen zweiten Versuch an der Ausgangsstufe. Dieses Mal klappte es nicht so gut, doch nach einer perfekten Eskimorolle und einen kräftigen Handshake ging es in Richtung Ausstieg und ein weiteres Ötztal-Wochenende zu Ende. |
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