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„Aus, Aus, Vorbei“- Sandrina ist Europameisterin!
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Am Freitag mussten die Männer, Damen und Junioren im K1 noch eine extra Schicht einlegen. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl in diesen Klassen, war vor die Finals der besten Fünf noch ein Halbfinale gesetzt, bei den Herren sogar ein Viertelfinale. Für die Junioren, C1ler und Squirter war Ruhetag und man konzentrierte sich schon auf den folgenden finalen Samstag. Dieser hatte einiges zu bieten und um die wenigen Stunden bei perfekten Wasserstand zu nutzen fielen die Entscheidung knallauffall.
 
K1 Men
Die K1 Männer hatten das größte Pensum am Freitag zu leisten. Im Viertelfinale und Halbfinale galt es die richtige Mischung zwischen gewagten Topscorern und sicheren Punktebringern zu finde. In jeder Runde wurde die Starterzahl halbiert, so dass von 20 Startern im Viertelfinale noch 5 fürs Finale blieben. Seppi Strohmeier spielte im Viertelfinale seine Klasse aus und zog souverän ins Halbfinale ein. Leider konnte er dann am Mittag nicht mehr an seine bisherigen Leistungen anknüpfen und verpasste den Finaleinzug um knapp 30 Punkte und landet so mit als bester deutsche auf dem sechstem Platz. Eine wahre Schlacht mit Loops, Felix und Airblunts lieferten sich die Finalisten dann am Samstag.
Strohmeier Ourense
Quelle: Andrea Kaspers
Seppi nimmt Kurs auf die Welle
 
Ourense Loop
Quelle: Andrea Kaspers
Ourense Slide
Quelle: Andrea Kaspers
 
Trotz eines schlechten Laufs im letzten Finallauf konnte der Franzose Mathieu Dumoulin mit viel Glück den Titel des Europameisters für sich gewinnen. Der amtierende Vizeweltmeister Peter Czonka landete hinter Tuomas Kuronen auf Rang drei.

OC 1
Bei den Openboatern konnte sich nur der Spanier Juanikorena von der Masse absetzen. Mit sauberen Spins, Shuvits und Bluntversuchen verwies er seinen Landsmann Domenjó und den Franzosen Suc auf die Plätze zwei und drei.

Bild rechts: Siger K1M v.l.n.r. Tuomas Kuronen, Mathieu Dumoulin, Peter Csonka.
Ourense Sieger K1M
Quelle: Jochen Eickhoff
 
C1
Die Canadierfahrer bewiesen mit Highscore Runs, dass sie ihren zweiarmigen Freunden in nichts nachstehen und sich nicht verstecken müssen. Über Loop bis Felix zeigten die C1 Fahrer alles was möglich war. Spannend blieb es bis zum Schluss. Letztendlich mussten sich der Spanier Jordi Domenj’o i Cadefu dem Briten David Banbridge geschlagen geben. Der dritte Platzt ging an Alexandre Besseau.
 
Ourense Sieger C1
Quelle: Judith Eickhoff
OC im Wasser...
Ourense Sieger C1
Quelle: Judith Eickhoff
...C1 Sieger bei der Ehrung.
 
Ourense Welle
Quelle: Philipp Hitzigarth
K1 Men Junior
Unter den letzten Zehn beim Halbfinale der männlichen Junioren traten drei deutsche Fahrer an. Alle hatten schon in den Vorläufen bewiesen, dass sie das Zeug dazu haben, aufs Treppchen zu kommen. Leider konnte sich aber nur Felix Junge behaupten und machte im Vergleich zum Vortag sogar noch ein Platz gut. Jakob Ehrl und Paul Meylahn mussten sich nachdem Halbfinale verabschieden. Schon die Vorläufe bei den Junioren wurden klar von den Franzosen dominiert. Vor allem Maxime Renault fuhr der Konkurrenz bislang fehlerfrei weit davon. Mit seinen bisherigen Läufen hätte er selbst die Seniorenklasse aufgemischt. Hatte er bei allen bisherigen Trainingsläufen keine Patzer oder Pannen, so erwischte es ihn in der letzten Finalrunde dann doch noch.
 
Beim Loopen erwischte er einen Stein und musste sich so seinem Teampartner Sebastien Deverd geschlagen geben. Die Bronzemedaille ließ sich der Brite Jo Bradley umhängen.

Squirt
Das Finale der Squirt Fahrer wurde parallel mit dem Finale der Openboater durchgeführt um Zeit zu sparen und so den passenden Wasserstand zu garantieren. Unumstrittene Beherrscher dieser Klasse sind die Briten. Sie holten alle drei Medaillen auf die Insel. Den Sieg sicherte sich Oriol Colome.
 
Ourense Adidas
Quelle: Judith Eickhoff
 
K1 Women
Auch die K1 Damen mussten am Freitag noch um die fünf Finalplätze kämpfen. Nina Halasova konnte sich diesmal auf den ersten Platz verbessern und ließ dabei auch die Niederländerin Quérine Wegman hinter sich.

Das Finale der Frauen war international besetzt. Neben Niederlande und Slowakei waren auch Irland und Groß Britannien vertreten. Die Ergebnisse des Halbfinales wurden noch einmal komplett gemischt. Für die im Halbfinale überzeugende Halasova reichte es im Finale „nur“ für die Bronzemedaille. Den Titel sicherte sich, vor der Niederländerin Quérine Wegman, Flea Jarvie aus Großbritannien.
 
Damen Finale
Herren Finale
 
K1 Women Junior
Die Klasse in der die Deutschen noch die größten Chancen auf den Titel haben, denn ein Platz auf dem Treppchen war uns schon sicher, da unter den fünf Finalisten gleich drei deutsche Mädels waren. Neben den Deutschen waren nur noch die Briten mit zwei Fahrerinnen vertreten. Also das klassische Duell: England gegen Deutschland. Die zahlmässige Überlegenheit machten sich die Deutschen zu nutzen und ließen für die Brittin Poppy Layton nur die Silbermedaille über. Bronze ging an Andrea Kaspers und unsere Europameisterin 2008 heißt, Sandrina Hornhardt.
Ourense Schwarzer
Quelle: Judith Eickhoff
 
Insgesamt konnte das Team aus Großbritannien drei Titel mit nach Hause nehmen. An das französische Team gingen zwei Goldmedaillen. Ein Titel blieb im Land des Gastgebers und einen bringt unsere Mannschaft mit nach Hause. Das Feld ist also breit gemischt. Auch die Nationalitätenverteilung innerhalb der einzelnen Finals war sehr bunt. Diese Ausgeglichenheit lässt auf eine spannenden Vergleich zwischen den besten Europäern und dem Rest der Welt in den kommenden Wochen beim Weltcup hoffen.
 
Ergebnisse zum Download>>


Text: Thomas Hinkel, Sebastian Lüke
Unser Mann vor Ort: Thomas Hinkel von den playboaters

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