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23. Dolomitenmann
- mho -

30.000 Zuschauer pilgerten am Samstag nach Osttirol, um den 23. Red Bull Dolomitenmann hautnah mitzuerleben. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen 444 Athleten aus aller Welt den Kampf gegen die Lienzer Dolomiten auf. Nach knapp vier Stunden Qualen und Schmerzen erreichte Moutainbiker Christoph Soukup vom Team Kolland Topsport als Erster das Ziel. Als beste österreichische Mannschaft folgte das Red Bull Team auf Rang zwei, knapp vor dem tschechischen Quartett Skoda Auto.
 
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Quelle: Klotz Andy
Trügerische Idylle. Die Kulisse hätte besser nicht sein können: Die schroffen Felsen der Dolomiten erhoben sich am Samstag im strahlenden Sonnenschein aus den grünen Wäldern rund um Lienz. Mit der Idylle war es jedoch schnell vorbei, als Gründer Werner Grissmann um 10 Uhr mit seinem Karabiner traditionell den Startschuss zum härtesten Staffelbewerb der Welt gab. 111 Teams aus aller Welt nahmen stundenlang Qualen in Kauf, um die Naturgewalten der Dolomiten zu bezwingen. Schmerz und Pein. Über 12 Kilometer und 2.000 Höhenmeter kämpften sich die Bergläufer über die steilen Flanken hinauf.

Die Paragleiter mussten an den schroffen Felsen vorbei und nach einer 500hm-Laufpassage in Leisach aufsetzen. Dort stürzten sich die Kanuten per 7m-Sprung in die Drau und quälten sich fünf Kilometer durch zahlreiche Aufwärtspassagen.
Der schnellste Paddler war in diesem Jahr wieder Harald Hudetz, der mit seinem Team "Red Bull" auf dem zweiten Platz landete.
 
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Quelle: Klotz Andy
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Quelle: Klotz Andy
 
 
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Quelle: Andy Klotz
Auf die Mountainbiker wartete mit 1.695 Höhenmetern (17,4 km Uphill / 9,4 km Downhill / Durchschnittsgefälle 26%) die letzte große Herausforderung.

Schweiß und Blut. Viele Athleten bissen sich an den Dolomiten sprichwörtlich die Zähne aus. Einige Bergläufer mussten vor den Lienzer Felsen kapitulieren, andere gingen im reißenden Wasser von Drau und Isel baden. Ein chinesischer Athlet verlor im Kampf gegen die Fluten etwa erst sein Paddel und schließlich auch sein Kajak. Mehrere Paragleiter machten Bekanntschaft mit den Osttiroler Baumwipfeln. Auch die Downhill-Strecke hat so manchen Biker aus dem Sattel geholt: Blaue Flecken und Abschürfungen waren keine Seltenheit, viele lagen minutenlang völlig entkräftet am Boden: „Die Schmerzen sind enorm, aber am Ende ist man stolz es überstanden zu haben.“ Das Wichtigste: Abgesehen von zahlreichen kleineren Blessuren ist alles verletzungsfrei über die Bühne gegangen.

Ein verdienter Sieger. Vorjahressieger Kolland Topsport sicherte sich einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Als beste heimische Formation kam das Red Bull Team neun Minuten später als Zweiter über die Ziellinie: „Der zweite Platz ist sensationell! Wir haben harte Duelle ausgetragen und alles riskiert“, freuten sich Markus Kröll, Wendelin Ortner, Harald Hudetz (Sieger Einzelwertung Kajak) und der Lienzer Lokalmatador Alban Lakata. Überragend war auch die Leistung der beiden Wings For Life Teams, die als 16. und 19. ins Ziel kamen. „Wir haben alles gegeben und so manchen Profi überholt“, jubelte Benjamin Karl (Sieger Einzelwertung Moutainbike), der mit seinen Kollegen für einen guten Zweck unterwegs war.
 
Artikel 23. Dolomitenmann Isel
Quelle: Michelle Hombach
Überrascht schaute auch der ein oder andere Paddler am Wochenende in den Iselkatarakt. Auch hier hatte offenbar ein Hochwasser gewütet - das komplette linke Ufer ist weggespült, und so wundert es nicht, dass der ganze Katarakt sich verschoben hat.
Aber der Katarakt ging gut zu fahren - trotz niedrigem Pegel und langen Booten; denn nicht jeder Paddler hate neben dem "Langschiff" für den Wettkampf noch ein Wildwasserboot dabei...
 
 
Text: PM RedBull / Michelle Hombach

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