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Paddeln auf japanisch
- mho -
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Nach einer Woche Sightseeing stand dann endlich das Paddelprogramm an. Von einem Paddelladen in der Präfektur Gifu haben wir uns Boote geliehen. Das war günstiger als die Boote im Flieger mitzunehmen und auch stressfreier, da wir erst jetzt unsere Mietwagen geordert haben. Von Yoshi - dem Besitzer des Paddelladens - bekommen wir einige wertvolle Tipps, welche Bäche wir unbedingt fahren müssen. Er war schon mit Arnd Schäftlein in Neuseeland unterwegs und hat über Arnd seine Leidenschaft zum Paddeln entdeckt. Begonnen haben wir gleich mit seinem Hausbach dem Nagara und dem Yoshidagawa. Schlecht war nur, dass irgendwie der japanische Frühling nicht so wie immer war. Zwar war die Kirschblüte voll im Gange, doch ein Regenschauer jagte den nächsten, sodass wir die ersten drei Tage mehr oder weniger Dauerregen hatten. Machte aber nix. So konnten wir die Bäche rund um Yoshis Paddelladen bei satten Wasserständen genießen. Nach drei Tagen fuhren wir weiter in die Präfektur Gunma zum Raftingcenter Canyon in Minakami, wo die Raftingsaison zwar noch nicht in vollem Gange war, aber doch schon einige Raftguides aus aller Welt zugegen waren, um den Saisonstart vorzubereiten. Bild rechts: Yoshidagawa Fun | ![]()
Quelle: Klotz / Jutta Dimke Andy
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Quelle: Klotz / Jutta Dimke Andy
Yoshidagawa Rapid Nr. 2 | ![]()
Quelle: Klotz / Jutta Dimke Andy
Whiskeytest bei Canyons in Minakami |
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Quelle: Klotz / Jutta Dimke Andy
Wintereinbruch in Japan |
Nachdem wir am Abend erst einmal mit - für japanische Verhältnisse - gescheiten Hamburgern versorgt worden sind, sind wir gleich zum gemütlichen Teil übergegangen. Jutta lebt in Schottland und hat zwei Flaschen schottischen Whiskey als Gastgeschenk mitgebracht. Eine davon war noch da und musste gleich dem Vergleich zu japanischem Whiskey standhalten. Welcher nun wirklich besser war, vermochte am nächsten Tag keiner mehr zu sagen. Es war ein lustiger Abend. Zumal auch noch etliches an Sake getestet wurde. Während uns Dex die Hamburger gebraten hat, meinte er uns noch sagen zu müssen, dass für den nächsten Tag 20 cm Neuschnee vorhergesagt seien. Ja, ja – 20 cm.....genau.
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Am nächsten Morgen war mir klar, warum mir mein Zelt im Laufe der Nacht immer kleiner vorgekommen ist. Dex hatte Recht behalten. Es waren wohl sogar ein wenig mehr als 20 cm. Gehen wir jetzt zum Snowboarden, oder doch lieber Bootfahren? Wir haben uns für Bootfahren entschieden, schließlich waren wir dafür angereist. Der Tone River ist ein mäßig verblockter Fluss, mit zwei kurzen Schluchtabschnitten im 4. Schwierigkeitsgrad und der Hausbach von Canyons. Auf ca. 12 km bietet er abwechslungsreiches und interessantes WW im 4. Schwierigkeitsgrad. Auch haben uns die Jungs noch eine Canyoning-Rinne empfohlen mit einem 20-m-Fall drin. Allerdings war die Beschreibung recht vage, sodass wir erst dreimal dran vorbeigefahren sind, bis wir dann an der richtigen Location waren. Tommy fackelt nicht lange rum, und macht sich nach kurzer Besichtigung gleich auf die Socken zum Einstieg. Ich hab die Hosen voll, und erst mal die Ausrede „Bilder machen“ parat. Nachdem wir vor dem letzten Fall noch ein Seil zur Absicherung reingehängt haben und alle Fotoapparate bereit waren, stürzt Tommy auch schon los. Ich wusste dann auch gleich, warum ich nicht fahren wollte. Tommys Boot dreht nach der Hälfte des Falls seitlich weg, und er schlägt über Kopf und ca. 90 Grad seitlich verdreht im Tumpf ein. Des Weiteren knallt er auch noch mit der Spitze an einen Fels, das es nur so kracht. Seine Aussage war zwar, das alles gaaanz soft gewesen sei, ich hab das aber auf seinen erhöhten Adrenalinspiegel zurückgeführt, und bin nicht mehr gefahren. Bild rechts: Tone River | ![]()
Quelle: Klotz / Jutta Dimke Andy
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Quelle: Klotz / Jutta Dimke Andy
Inari Taki (Fox Canyon) | ![]()
Quelle: Klotz / Jutta Dimke Andy
Frühstücken auf japanisch |
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Quelle: Klotz / Jutta Dimke Andy
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