Bericht: Die Lassing

"Geht die Lassing ?" ist eine der am häufigsten gestellten Fragen im Salzatal. Nach starken Regenfällen oder bei Hochschmelze im zeitigen [...]

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Der Rotbach, Oberlauf der Lassing. Selten fahrbar und sehr mühsamer Bootstransport zum Einstieg...

"Geht die Lassing ?" ist eine der am häufigsten gestellten Fragen im Salzatal. Nach starken Regenfällen oder bei Hochschmelze im zeitigen Frühjahr ist die Frage auch nicht unberechtigt. Zumeist sollte der Salzapegel mindestens 200cm anzeigen, der online Pegel Ybbs Opponitz mindestens 180cm. Passen die Verhältnisse, was man zumeist erst bei einem Blick in den Bach entscheiden kann, dann nichts wie los.

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Bei niederem Wasserstand am Beginn der Schluchtstrecke unterhalb Klaus. Der sportlichste und am häufigsten befahrene Abschnitt der Lassing.

Eine günstige Einstiegsmöglichkeit für die obere Lassing ist die Einmündung des Rotbaches bei Rotwald. Auf den folgenden 8 Kilometern finden sich keine erwähnenswerten Stellen, die Schwierigkeiten betragen WW II. Eine landschaftlich schöne Fahrt durch eine Urlandschaft, wobei man kaum andere Leute treffen wird.

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Ab der Straßenbrücke bei Klaus ändert sich das Bild. Die schwierigste Etappe der Lassing, die sogenannte "Schloif" beginnt. Die Straße macht in diesem Bereich einen weiten Umweg um einen Berg und erreicht erst beim Ausstieg bei einer Brücke wieder den Bach.

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Nach leichtem Beginn (hier sind die in der hotline erwähnten 3 Drähte über den Bach) steigern sich die Schwierigkeiten der Schlucht bis WW IV. Hier eine der schwierigsten Stellen.

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Da die Lassing zumeist in einem breiten, steinigen Flußbett verläuft, sollte schon ein guter Wasserstand vorliegen, damit die Fahrt auch Spaß macht. Dabei ist zu beachten, daß während der Schneeschmelze meist erst am Abend ein guter Wasserstand vorliegt, bei Regen sollte man schnell sein, da das Wasser auf der Lassing sehr schnell wieder weg ist.

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Bei passendem Wasserstand ist die Lassing sicherlich ein Highlight im Salzatal.

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Wenn die Straßenbrücke erreicht ist endet die 6 Kilometer lange Schluchtstrecke, entweder man beendet die Fahrt hier oder 4 Kilometer weiter unten in Fachwerk bei der Einmündung in die Salza. Der letzte Abschnitt ist WW II - III, immer noch sehr schön zu fahren.

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Spielstellen sind rar auf der Lassing - aber davon gibt es auf der benachbarten Salza mehr als genug.

Fazit: selten passt der Wasserstand, aber wenns mal ordentlich regnet im Salzatal dann lohnt ein Blick in den Bach. Die beliebteste Strecke ist die Schlucht, hier je nach Wasserstand bis WW IV.
Besonders beeindruckend ist auch die Landschaft im Lassingtal, sie bezieht einen Teil des Wassers vom angeblich einzigen Urwald Mitteleuropas (Dürrenstein, Rotwald).

Danke an den Franz Memelauer, für die Mithilfe an diesem Bericht.

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