Eine Paddelwoche in Bosnien und Montenegro

Eigentlich hätte der Pfingsturlaub von Willi Haberfehlner eine Reise zu den Balkanklassikern Tara, Lim und Moraca werden sollen. Es hat sich jedoch anders entwickelt, denn auch die Flüssen rund ums bosnische Foca laden zu aufregenden Paddel-Touren ein.

TopSiteNews Balkan

Eigentlich hätte der Pfingsturlaub von Franz Memelauer, Franz Goldhalmseder und Willi Haberfehlner eine Reise zu den Balkanklassikern Tara, Lim und Moraca werden sollen. Es hat sich jedoch anders entwickelt, denn auch die Flüssen rund um Foca laden zu aufregenden Abenteuern ein.

Am Pfingstsonntag machen wir uns zu dritt auf den Weg. Wir erreichen über den Präbichl, Graz, Marburg, Zagreb am Nachmittag Sarajewo. Bei der Weiterfahrt nach Foca, sehen wir die ersten interessanten Wildbäche, die Zelijeznica und die Bistrica. Bei Foca treffen wir auf die Drina, neben der wir flussaufwärts fahren, wo wir in der Nähe von Scepan Polje im Raftcamp Mata unser Quartier aufschlagen.Wir haben uns für diese Woche die drei Balkanklassiker Tara, Lim und Moraca vorgenommen.

Bistrica Bosnien

Oben bietet die Bistrica schöne, lange Schwälle.

Im Camp erfahren wir, dass am nächsten Tag eine Raftgruppe die Tara befahren will und einen Einstieg benutzen wird, über den wir bisher keine Information hatten. Ab diesem Einstieg auf der Tara und der Weiterfahrt auf der Drina ergibt sich eine schöne Tagesetappe von 25 km. Wir wollen uns der Gruppe anschließen, so lässt sich auch die Rückstellung unseres Autos leichter organisieren.
Dieser Einstieg ist mit einer Grenzüberschreitung nach Montenegro verbunden (Achtung: Vollmacht des Fahrzeuginhabers für den Lenker erforderlich), es fällt aber die hohe Gebühr für den Nationalpark weg.

Tara Bosnien

Einstieg zur 25 Kilometer Etappe in der Tara-Schlucht.

Der wildwassertechnisch schönste Teil der Tara-Schlucht befindet sich in diesem Streckenteil. Für Nicht-Kajakfahrer oder Kajakfahrer, die wuchtige Schwälle nicht so lieben, kann eine Mitfahrt mit einem Raft, die angeblich 25 Euro kostet, empfohlen werden. Die Fahrt ist sehr schön, es gibt Wuchtwasser (geschätzt 100m³) und tolle Schwälle.
Wir kommen früh im Camp an und besuchen am Nachmittag noch die Sutjeska.

Tara Bosnien

Die Befahrung der Tara-Schlucht ist vor allem ein landschaftlicher Genuss.

Die Sutjeska kommt aus dem Perucica- Nationalpark, in dem es Bären und Wölfe geben soll. Im Nationalpark befindet sich mit dem 2386 m hohen Maglic auch der höchste Gipfel des Landes Bosnien. Wir steigen in Tjentiste (nach Überquerung der zweiten Brücke rechts bei einem Wiesenplatz) ein.
Auf diesem Bach können wir uns an die durch Plastikstreifen gebetsfahnenartig geschmückten Ufer und die in die Bäche entsorgten Pet-Flaschen gewöhnen.

Sutjeska  Bosnien

Blick ins Tal der Sutjeska mit Perucica-NP.

Die Müllentsorgung in die Bäche ist in den Städten und Dörfern scheinbar selbstverständlich.
Dafür werden wir mit ca. 5 m³ klarem Wasser, vielen schönen Stellen im 3. Grad, einer einsamen Schlucht und einer unglaublich schönen Beleuchtung der Bäume verwöhnt.
Nach 15 km herrlichem Wildwasser erreichen wir die Drina, paddeln im Kehrwasser einige hundert Meter flussaufwärts und landen müde und zufrieden in unserem Camp Mata.

Sutjeska Bosnien

15 km überwiegend WW III auf der Sutjeska

Für den nächsten Tag erklärt sich unser Camp-Inhaber Mata und sein Sohn, der gut englisch sprechende Grenzgendarm Dragan bereit, mit uns zur großen Tara-Brücke zu fahren und unser Auto zurückzubringen.
Wir nehmen die Route Richtung Niksic, ca 120 km auf teils gut ausgebauter, teils aber sehr schmaler Asphaltstrasse. Die kürzere Route, eine Schotterstrasse über die Berge, ist jetzt im Mai noch nicht zu fahren.
Wir sehen zunächst 10 km schönes Wildwasser auf der Piva, dieses kann jedoch wegen der unregelmässigen Wasserabgabe und problematischem Einstieg knapp unter dem Kraftwerk angeblich nicht befahren werden (Rücksprache mit dem Kraftwerkspersonal::bandit run?).
Danach fahren wir etwa 20 km den Stausee entlang, dessen rechter Arm noch weit in die Kormarnica hineinstaut. Die Schlucht der Komarnica soll vor Errichtung der Staumauer ab Duzi die schönste Schlucht des Balkans gewesen sein.

Piva Bosnien

Schönes WW auf der Piva, wegen drüberliegendem Kraftwerk problematisch

Vorbei am Bergmassiv Durmitor mit der höchsten Erhebung Montenegros, dem 2522 m hohen Bobotov Kuk erreichen wir das Wintersportzentrum Zabljak und bald darauf die hohe Tara-Brücke.
Einige Kilometer flussaufwärts ist der Einstieg zur Grossen, ca. 65 km langen Tara-Schlucht.
Hier zahlen wir die Befahrungs- und Nationalpark-Gebühr (pro Mann € 62,-) und können eine Nächtigung mit Halbpension am Ende der Tagesetappe in der Schlucht reservieren.

Tara Einstieg

Einstieg grosse Tara-Schlucht

Wir verstauen Trockenzeug und starten am frühen Nachmittag.
Nach kurzer Fahrt geht’s vorbei an einer unglaublich ergiebigen Quelle bzw. laut Guiness-book mit 70 m kürzestem Flusslauf der Welt und bald darauf schauen wir hinauf zur Hohen Brücke.
Nach der Brücke gibt es einige Stellen mit großen Blöcken, zumeist ist das Wasser aber recht ruhig und wir haben Zeit, die Felsen und die grünen Hänge zu bewundern.
Dieser Teil (Nationalpark) ist landschaftlich wunderschön, wildwassertechnisch aber nicht allzu schwer (II – III).

Tara Brücke

Tara-Schlucht: Hohe Brücke

Die Tara hat herrlich türkisfarbenes Wasser, sie hat eine erhebliche Fließgeschwindigkeit und keine nennenswerte Verblockung.
Wir kommen sehr flott vorwärts, das Camp Radovan Luka wird nach ca. 3 Stunden erreicht.
Dort werden wir gut versorgt (Halbpension = € 25,-) und genießen den schönen Abend.
Am nächsten Tag haben wir zum Start wolkenloses Wetter, leider trübt es sich aber, wie an fast allen Tagen, bald ein und es wird recht kühl.

Tara Camp Radovan

Camp Radovan Luka in der Tara-Schlucht

Bald nach dem Start zeigt sich ein highlight, ein wunderschöner Schleierwasserfall. 2 Stunden später erreichen wir den Einstieg, den wir 2 Tage zuvor benutzt haben und es geht nun auf schon bekanntem, dafür kräftigerem Wildwasser weiter zum Ende der Schlucht, zum Zufluss der Piva und zu unserem Camp.
Am Nachmittag brechen wir auf, um unseren nächsten Fluss, den Lim zu erreichen.
Wir fahren ca 60 km Drina-abwärts, vorbei an Foca und Gorazde bis etwa 10 km vor Visegrad orographisch rechts der Lim einmündet.

Tara Wasserfall

Wasserfall fällt als Schleier in die Tara.

Auf den ca. 50km, bis die Drina im Stausee zum stehenden Gewässer wird, wäre die Befahrung bei Schwierigkeiten von maximal WW II sehr gut möglich und interessant. Es geht vorbei an den schönen Städten Foca und Gorazde, bis einige Kilometer nach Ustipraca der Stausee beginnt. Es gibt eine nicht allzu tiefe Schlucht, großteils recht gute Strömung und der Fluss wird immer von der Strasse begleitet.
Im Stausee finden sich wieder Unmengen von PET-Flaschen, die den sonst wunderschönen Anblick trüben.

Drina Stausee

Drina Stausee = Ansammlung PET-Flaschen

Auch die schöne Mündungsschlucht des Lim ist auf etwa 20 km im Drina-Stausee versunken.
Wir wollen den Lim ca. 100 km hinauffahren bis zum Plav-See in Montenegro, um dort einige Etappen in Angriff zu nehmen.
Zuerst fahren wir noch ca. 20 km auf bosnischem, dann sollen ca. 30 km auf serbischem Gebiet folgen.
Hier machen uns aber die serbischen Grenzbeamten einen Strich durch die Rechnung und verwehren uns wegen des Fehlens einer grünen Versicherungskarte für den Anhänger („jeleni card pricolica“) die Einreise.

Lim Drina

Mündung des Lim in die Drina = Stausee

Dafür hat ein zurückstoppender netter bosnischer Grenzpolizist mit uns Erbarmen und lädt uns zu geröstetem Fisch, Umtrunk und Nächtigung bei seiner Fischerhütte ein (Danke Muhamad und Ramo).
Am nächsten Morgen besprechen wir, was wir den Rest der Woche machen werden. Wir beschließen, unter Schonung von Willis auf der Sutjeska angeknackster Rippe die Befahrung nähergelegener Flüsse zu versuchen.
Einige Kilometer oberhalb des Lim mündet von links nach ca 50 km Flusslauf bei Ustipraca die Praca in die Drina. Der Bach hat ca. 20 m³ Wasser und ist von der begleitenden B 193 einigermassen einzusehen.

Praca Bosnien

Praca, alte Eisenbahnbrücke

Wir starten in Kukavice an einem orographisch linken Zubringer neben der Straße Ustipraca-Pale. Bei der alten Eisenbahnbrücke gibt es die ersten Hinweistafeln auf Minen und die erste schwierige Stelle. Die Schwierigkeiten nehmen von oben nach unten konstant leicht zu, übersteigen aber bei unserem Wasserstand nicht WW IV.
Die Praca könnte auch weiter oben noch schönes Wildwasser bieten.
Am Abend schauen wir noch in die Ceotina (bosn. Cehotina), die bei Foca von rechts in die Drina mündet. Beim Abendessen beschließen wir, wieder ins Camp Mata zu fahren, um Informationen zur Ceotina einzuholen.

Praca Bosnien

Abfall bei der alten Eisenbahnbrücke

Zur Ceotina stellt Hans Matz in „Wildwasserfahrten in Jugoslawien“ fest: Es gibt Bergwerksabraum, der den Fluss vollkommen verschmutzt, einen Tunnel, von dem man nicht weiß, wohin er führt ....das Teilstück zwischen Gradac und Vikoc bleibt weiterhin ein weißer Fleck auf der Flusskarte der Kanuten.
Unsere Freunde im Camp haben vage Informationen, zumindest wissen sie, dass man über ca 50 km Schotterstrasse und Grenzübertritt nach Gradac kommt.

Ceotina Gradac

Spannend, die Tunneleinfahrt bei Gradac.

Dragan ist auch bereit, uns gegen vertretbare Bezahlung zum Einstieg zu bringen. Die Anfahrt dauert viel länger als erwartet, weil der Großteil der Strecke sehr schlechte Schotterstraße aufweist.
Es ist bereits 12 Uhr, als wir in Gradac einsteigen und bald den etwa 100 m langen, in den Fels gesprengten Tunnel erreichen. Der wurde geschlagen, damit der Talboden mit dem Abraum vom Bergwerk (Pb, Zn, Cu) gefüllt werden konnte.
Der Tunnel ist gut befahrbar, das Wasser ist einigermaßen sauber.

Ceotina Blockstrecke

Blockstrecke auf der Ceotina

Der Bach, von dem wir eigentlich fast nichts wissen, erweist sich als sehr schön. Das sind an die 40 km in absoluter Einsamkeit. Einige Kilometer unter Gradac sehen wir noch Fischer, dann aber sind wir weit weg von jeder Zivilisation.
Immer wieder durchbricht die Ceotina das weiche Gestein, die Schwierigkeiten liegen zumeist um II – III.
Auf steil aufragenden Felsen sehen wir Adler und Falken, auf einem Felsen zeigt sich kurz ein Fischotter.

Ceotina Bosnien

Absolut einsam – auf der Ceotina.

Der Bach bricht immer wieder ganz unerwartet in die eine oder andere Richtung durch steil aufragende Felswände. Eine Quelle drückt das Wasser von unten in den Bach und erzeugt einen perlenden Strudel.
Durch die vielen Durchbrüche gibt es unglaublich viele Kurven und die Fahrt dauert viel länger, als wir erwartet haben.
Wir müssen feststellen, dass wir nicht in der Lage sind, den Ausstieg in der erwarteten Zeit zu erreichen.
Eine Furt ohne sonstige Anzeichen vom Fluss aus, zeigt uns an, dass wir Vikoc erreicht haben, jetzt sind es nur mehr 12 km bis Godijeno, wo wir den Ausstieg bei der gelben Brücke vereinbart haben.
Der Bach bekommt auf kurzer Strecke ein höheres Gefälle und erhebliche Verblockung. Es gibt kurz WW IV+ (schwer umtragbar), danach geht es aber wieder flott weiter.
Um 20 Uhr erreichen wir müde den Ausstieg.

Ceotina Bosnien

Steil aufragende Felsen, nettes Wildwasser

Man könnte die Ceotina von Gradac bis Foca vielleicht als 2-Tages-Tour mit einer (Zelt-)Übernachtung in Vikoc anlegen (jedoch Vorsicht bez. Minen).
Die Strecke von unserem Ausstieg bis Foca hat noch etwa 20 km (Schwierigkeit wahrscheinlich maximal WW III).
Etwa 5 km vor Foca gibt es an der Ceotina ein gutes Hotelrestaurant, das „Brioni“, in dem wir den Abend mit einem ausgezeichneten Abendessen ausklingen lassen.
Nun ist die Woche fast gelaufen, wir wollen noch einen Bach in der Gegend erkunden und dann Richtung Heimat aufbrechen.

Ceotina Bosnien

Schöne Vegetation an der Ceotina.

Wir entscheiden uns für die Bistrica, die uns schon bei der Anreise gefallen hat. In unseren Unterlagen (DKV-Führer und „Wildwasserfahrten in Jugoslawien“ von Hans Matz) finden wir keine Informationen.
Bei der Besichtigung stellen wir fest, dass der Bach ab Schluchtausgang, der sich etwa 7 km oberhalb der Mündung bei Brod in die Drina befindet, für uns machbar ist.
Weiter oben gibt es zwar herrliches Wildwasser, aber doch einige Stellen, die wir uns nicht zutrauen.
Unserer Meinung nach gäbe es flussaufwärts ein enormes Betätigungsfeld für sehr gute Paddler.

Bistrica Schluchtausgang

Schluchtausgang der Bistrica 7 km vor Mündung in die Drina

Unsere Strecke ist gut gewählt, anfangs gibt es recht interessante Verblockungen und einen schönen Naturslalom (WW III). Dann wird es leichter und wir können sorglos bis zum Ausstieg an der Drina hinunterpaddeln.
Lediglich einige tiefhängende Seile erfordern unsere Aufmerksamkeit.
Wir machen uns nun an die Heimreise und fahren am Abend noch vorbei an Sarajewo Richtung Vrbas, ein schönes Stück Richtung Heimat. Eventuell möchten wir noch eine Strecke am Vrbas paddeln.
Wir schlagen unser stolzes Zelt auf einem Campingplatz am Pliva-Stausee neben ungewöhnlich vielen niederländischen Campingbussen auf und besichtigen am nächsten Tag die interessante, alte Stadt.

Jajce Bosnien

Jajce = alte Königsstadt am Vrbas

Die beiden noch befahrbaren Strecken des Vrbas, eine oberhalb (Bjieli Buk)und eine unterhalb von Jajce (Tiesno-Klamm) stellen sich als schöne Wildwasserstrecken heraus. Wir haben in dieser Woche aber schon genug Wildwasser erlebt und ziehen eine flotte Heimreise den Erlebnissen am wuchtigen Vrbas vor.
Natürlich sind auch am Balkan einige interessante Schluchten in Stauseen untergegangen, nach Kartenstudium dürften aber dort noch immer viele interessante Strecken möglich sein.

Vrbas Strassenschlucht

Vrbas, Strassenschlucht

Unsere Woche, in der wir Tara, Lim und Moraca befahren wollten, hat sich ganz anders entwickelt, wir haben dabei festgestellt, dass man auf den Flüssen rund um Foca eine aufregende Woche erleben kann.

Vrbas Stausee

Schlucht am Vrbas - im Stausee abgesoffen

Text: Willi Haberfehlner, Bilder: Willi Haberfehlner, Franz Memelauer

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TrustedPaddler
Bootfahren macht Spaß - Momente davon "einzufrieren" auf einem Bild, macht auch Spaß ...Zum Fotografieren nehm ich oft die Paddler her. Freude und Begeisterung, Mut, Respekt & Ehrfurcht ist aus den Gesichtern zu lesen.

4 Kommentare

  1. TopSiteNews Balkan

    Cooler Bericht

    Bin schon auf nähere Details bei einem Bierchen in Amstetten gespannt!!!!!
    glg harri

  2. TrustedPaddler

    Spitzen Bericht, schaut sehr interessant aus - trotz PET Flaschen und Gebetsfahnen! LG Peter

  3. TrustedPaddler

    Gratuliere, Hans Matz wäre wie ich begeistert! Da ist sicher noch mehr zu holen. Die Komarnica habt ihr ganz aufgegeben? Schaut mal bei Google Earth nach, schöne Fotos vom Nevideo-Canyon!!

  4. TrustedPaddler
    Asad Makarevicvor 12 Jahren

    Hello - i would like to bring my kayak and equipment along on my family visit to Bosnia next spring to explore streams such as the Upper Neretva, Tara, Sutjeska, or anything really that is running and is about class IV whitewater. creeking would be awesome too. While I do not need instruction, I am looking for paddling companions to paddle with and run shuttle and was wondering if you could connect me with some ?

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