Fi-na-le! Dolomitenrodeo in Lienz

Die Kajakfreestyle-Staatsmeisterschaft geht am Samstag in Lienz ins große Finale. Auch wenn zwei Titel bereits vergeben sind, ist im Kampf um die Plätze ist noch einiges offen. Pappbootrennen und Paddlerparty für den Spaß am Rande.

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Ein heißer Rodeo Samstag ist für das kommende Wochenende in Lienz angekündigt. Im Draupark steigt das große Finale der ersten Österreichischen Staatsmeisterschaft im Kajak Freestyle. Auch wenn die bei Damen und Herren mit Gudrun Lehner und Daniel Herzig die Meisterin beziehungsweise der Staatsmeister bereits feststehen, bleibt, aufgrund der neuen alten Streicherregel, zumindest der Kampf um die Plätze spannend. In der K1-Herren-Klasse liegt derzeit Beni Kraler mit zwei zweiten Plätzen auf Platz zwei. Dennoch kann sich der junge Lienzer am Samstag nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Nach den neuen alten Österreichischen Freestyle Regeln hat auch Michi Strömer noch eine Chance auf den Vizemeistertitel. Für den Kampf um Platz drei sind neben Kraler, Strömer auch noch Christoph Hesse, Florian Zauner und Georg Tschojer im Rennen. Auch bei den Damen sind die Plätze zwei und drei noch nicht vergeben. So könnte etwa die junge Grazerin Paula Gruber mit einem Resultat als beste Österreicherin Judith Prechtl noch auf Platz drei verweisen.

drau lienz

Quelle: anton

Alles offen ist nach wie vor bei den Junioren. In Führung liegt derzeit der Grazer Newcomer Moritz Schneck. Ihm ist jedoch Daniel Steidl, Sieger des zweiten Graz-Rodeos dicht auf den Fersen. Beide haben auf der Grazer Welle gezeigt, dass sie Anspruch auf den Meistertitel erheben, nun entscheidet die Walze in Lienz. Ein Wörtchen mitzureden hat aber auch noch Jakob Scherübel. Sollte der Schladminger am Samstag die 25 Punkte einheimsen wird sich anhand der neuen Ex-Äquo-Regelung zeigen, wer ganz oben aufs Siegertreppchen darf.

Aber nicht nur die rot-weiß-roten Rodeo Helden haben sich angekündigt, denn ein dickes Preisgeld lockt auch die internationale Szene in die Dolomitenstadt. Zudem warten auf die Teilnehmer einige wertvolle Sachpreise.

Pappboot Drau

Quelle: OKC

Los geht's am Samstag zu einer gewohnt humanen Startzeit. Um 12 Uhr starten die Vorläufe an der Drauwalze "The Spot" die sich im Vorjahr auch als "Kaiserbad" einen Namen gemacht hat. Etwas früher Aufstehen sollten die Teilnehmer der Teva-Pappbootregatta. Um 11 Uhr beginnt die Materialausgabe und die Konstrukteure können im Draupark loslegen. Startgeld und Teilnehmerbeschränkung gibt es beim Pappbootrennen nicht. Wer mitmachen will sollte sich jedoch sputen denn erfahrungsgemäß ist zumindest das Klebeband recht schnell vergriffen. Start des Rennens ist um 15 Uhr. Kriterium wird auch diesmal wieder das "Check the Wave" im "Spot" sein. Für die kreativsten Bauer, die beste Performance am Wasser und die beständigsten Pappboote winken auch diesmal wieder attraktive Preise. Die Finalläufe starten schließlich um (etwa) 16:30 Uhr. Die Siegerehrung findet direkt im Anschluss im Draupark statt.

Am Abend steht im legendären Cafe Wha eine wahrscheinlich ebenso legendäre Paddlerparty am Plan – den schließlich haben die Lienzer die Partywertung der Rodeos bisher immer gewonnen und wollen diesen Ruf auch nicht so leicht verlieren...

Text: Judith Prechtl
Link-Tipp: www.okc.at

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Kajak Freestyle 2008

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