Namaste! Auf Expedition in Nepal - Teil 1

Der Himalaya scheint es Ron Fischer angetan zu haben. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr zieht es den Schweizer mit einer Gruppe nach Asien. Diesmal ist Nepal dran, fast live erzählt uns Ron von seinen ersten Tagen.[br][/br][b][url="http://kajak.at/202/Nepal_Teil_1.html?selWeiter=weiter&selID=050dd949-ba54-4d7e-b522-e1a3503aa6dc"]Viele Bilder aus Nepal >>[/url][/b]

TopSiteNews Ron fisher

Immer mehr Kajakexpeditionen zieht es heuer nach Asien. Anfang des Jahres brach Ron Fischer mit der Expedition um Bernhard Mauracher nach Pakistan auf.
Jetzt ist Ron Fischer wieder unterwegs in Asien - in Nepal, wo Erstbefahrungen, eine der größten Mehrtagestouren der Welt, das Himalayan Whitewater Festival und viele tolle Erlebnisse ein vierköpfiges Team warteten.

Mitte Oktober machte sich der Schweizer Ron Fischer zusammen mit Basti Striebel (D), Jakub Nemec (CZ) und Lukas (Luke) Wielatt (CH) auf den Weg nach Nepal, um dort die tiefste Schlucht der Welt als erste Kajaker überhaupt komplett zu befahren - den Kali Gandaki.
Doch bis es endlich auf den Kali Gandaki gehen konnte, ist das Team in Nepal viel herumgekommen...


Größere Kartenansicht

Die Karte zeigt alle Hauptstationen der Expedition.

Nepal Expedition

Quelle: Lukas Wielatt

Kaum in Katmandu angekommen, treffen Ron Fischer und Lukas Wielatt in der Herberge auf Basti Striebel und Jakub Nemec, die bereits eine Woche früher nach Nepal geflogen sind. Nach einem feinen Abendessen für 4 CHF (ca. €2,60), zwei,drei Bier und der ersten Nacht am Boden, brachte der Bus das Team am nächsten Abend in Richtung Marsyandi River.


Bild rechts: Das Expeditionsteam

Um eins in der Nacht war Schluss mit Busfahren, und weil kein Guesthouse mehr offen war verbrachten die Jungs die wenigen Stunden bis zum ersten Bus am morgen wieder am Boden - mitten im Dorf im Dreck. Um 6 Uhr morgens gings wieder weiter bis nach Bhulbhule, der Einstieg des ersten Flusses in Nepal!

Der erste Tag auf dem Marsyandi übertraf alle Vorstellungen: wuchtiges WW 4, warmes Wasser, atemberaubende Landschaft und alles auf Sicht fahrbar! Die Schwierigkeiten sind kontinuierlich, es macht unglaublich viel Spaß. Unterwegs konnte man in der Pause am Flussufer die Berge, Sonne und das warme (ca.16 Grad) Wasser zum Schwimmen genießen.
Irgendwann wurde es dunkel und der Hunger machte sich breit. Nach einer einstündigen Irrwanderung im Dunkeln durch ein Reisfeld fand man endlich ins nächstgelegene Dorf und konnte essen, Bier trinken und schlafen.
Am nächsten Morgen standen weitere 25 Kilometer auf einfacherem Wildwasser bis nach Dumre auf dem Programm, wo es mit dem nächsten Bus zurück nach Katmandu ging.

"Der Marsyandi ist ein unglaublich geiler Fluss", schwärmt Ron - und das nicht nur für den Profi. Doch leider ist auch hier wahrscheindlich schon nächstes Jahr Schluss mit paddeln. In der Hälfte musste ein neu erbauter Staudamm mühsam umtragen werden. Der ganze obere Teil wird im See versinken und der untere Abschnitt wird trocken sein.

Nepal Expedition

Quelle: Lukas Wielatt

Nepal Expedition

Quelle: Lukas Wielatt

Unterwegs in NepalAuf dem Marsyandi

Die nächste Station lautet Pokhara, die drittgrößte Stadt Nepals und geografischer Mittelpunkt des Landes. Im Gegensatz zu Kathmandu ist Pokhara eher gemütlich - coole Bar's, der schöne Phewa-See mit Blick auf Annapurna und Dauhlagiri- beides Achttausender - und super Flüsse in der Umgebung.

Nepal Expedition

Quelle: Lukas Wielatt

Der Koshi ist der größte Nebenfluss des Ganges. Das Gebiet der Wasserscheide ist ein Teil von Tibet (Mount Everest Region) und das östliche Drittel von Nepal. In den folgenden Tagen in Nepal paddeln die vier Jungs Bothe Koshi, Tamba Koshi und den Seti River. Highlight in diesen Tagen war ein Viertagestrip auf dem Tamba Koshi. Traumhaftes Wildwasser, weit weg von anderen Touristen, viel heimisches Essen und eine 8-stündige Busfahrt auf dem Dachträger...

Doch das Expeditionsteam will mehr als einfach nur die Klassiker der Region paddeln. Darum geht es mit einer 14-stündigen Busfahrt nach Nepalgunj, von wo wir den Flieger nach Simikot in den wilden Westen Nepals nehmen.

Über Befahrung des Karnali, den höchsten Canyon Swing der Welt und das "Himalayan Whitewater Festival" berichten wir im zweiten Teil...

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Text: Ron Fischer & Michelle Hombach

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Namaste! Auf Expedition in Nepal

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