Start frei zum Gipfelsturm am Spantik

Früher als erwartet meldete sich der Tiroler Extrempaddler und –bergsteiger Bernhard Mauracher am Dienstag vom Fuße des 7028 Meter hohen Spantik. Nachdem alle drei Hochlager aufgebaut sind, will das vierköpfige Team in den kommenden Tagen den Gipfel in Angriff nehmen.

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"Bei uns schaut es mittlerweile ganz gut aus. Wir sind alle wohlauf und gesund", sagt Bernhard Mauracher am Dienstagabend am Satellitentelefon. "Wir konnten Lager 3 auf 6200 Metern errichten. Wir sind dort etwa 800 bis 850 Meter unter dem Gipfel." Bis zum Gipfeltag sind es nun noch etwa vier Tage und die vier Tiroler, Expeditionsleiter Gerhard Wegmair, Hermann Arnold, Bernhard Steidl und Bernhard Mauracher sind guter Dinge ihr Ziel zu erreichen. Wettertechnisch hat sich die Lage gebessert. Die Aussichten für die nächsten Tage sind nach Einschätzung der Bergsteiger gut. "Der Nachteil ist, dass es so viel Schnee hat. Wir müssen sehr viel spuren und alle zusammen helfen um eine Chance zu haben auf den Gipfel zu kommen." Dennoch kommt das Team gut voran. "Ich glaube wenn es so weiter geht, haben wir eine gute Chance auf den Gipfel zu kommen", sagt Mauracher.

Bernhard Mauracher zur Lage

nanga parbat mauracher

Bis zum großen Tag in 7028 Metern Höhe kommt auf die vier noch ein harter Aufstieg zu. "Wir starten Übermorgen um drei Uhr früh ins Lager zwei, dort werden wir übernachten, dann geht es weiter ins Lager drei wo wir die nächste Nacht bleiben. Danach geht’s auf den Gipfel und vom Gipfel retour ins Lager zwei und dann ins Basecamp", schildert Mauracher den Ablauf der nächsten Tage. Neben dem Gipfel freuet sich das Team vor allem darauf, dem Base Camp am Fuße des Gletschers den Rücken kehren zu können. "Es ist verdammt kalt in den Nächten. Wir liegen hier auf Eis und freuen uns schon, wenn wir hier abhauen können." Danach wird die "Sturzfahrt vom Nanga Parbat" am neunthöchsten Gipfel der Welt fortgesetzt.

Fotos: Archivbilder Nanga Parbat Expedition 2006
Text: Judith Prechtl

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Sturzfahrt vom Nanga Parbat

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