Auf zu wilden Taten! Teil 1

Kolumbien & Chile, auch die Schweizer Eidgenossen Ron Fischer & Severin Häberling und der Niederländer Kees van Kuipers genießen einen warmen Paddelwinter auf der Südhemisphere. Hier ihr erster Bericht aus Columbien.[br][/br]>> [b][url="http://kajak.at/202/index.php?selWeiter=weiter&selID=8d76b6e3-2780-444b-81e1-42e5d6c6525a"]road pics[/url][/b]

TopSiteNews Columbien

Winterzeit ist keine Paddelzeit? Falsch, zumindest nicht in Kolumbien und Chile! Nachdem das Wasser in der Schweiz rar geworden ist, ist Ron Fischer zusammen mit Severin Häberling und Kees van Kuipers Mitte November nach Kolumbien aufgebrochen. Dort wollen die drei die Flüsse erkunden, die auf Google Earth viel wildes Wasser versprechen! Der nächste Stopp auf der Reise der wilden Schweizer ist Ecuador, bevor es zum großen Finale nach Chile geht.

Und ob es wirklich viel Wildwasser in Kolumbien gibt, und welche "wilden Taten" Ron, Severin und Kees bestehen, berichtet Ron Fischer in dieser neuen Newsserie live aus Südamerika.

Kolumbien geografisches Amt

Quelle: Ron Fischer

Bild oben: Severin, Ron und Kees (v.l.) sind endlich in Kolumbien! Im geografischen Institut wurde sich dann erstmal mit vielem Kartenmaterial ausgestattet!Endlich war der November und es konnte los gehen. Doch am morgen vor dem Abflug bekommt Ron einen erschreckenden Anruf von Kees, der schon früher losgeflogen ist: " F... Continental, they don't take my Kayak, fly without, hope the best for you guys!" - und das, obwohl diese Airline nur ausgesucht wurde, weil der Transport von Kajaks kein Problem sein sollte, wäre da nicht das "Übergepäck-Embargo" für Kolumbien verhängt worden.Doch Ron tat so, als wüsste er von nichts und ging scheinheilig zum Check-In Schalter - und er hat Glück, er kann sein Kajak mitnehmen. Nur einen Haken hat es, erzählt er: "Jetzt mussten wir nur noch aus zwei Taschen, eine machen. Aus vier paar TEVA's wurden zwei, aus drei wurde ein Wurfsack und Pullover, die hälfte der T-Shirts und der Trockensack mussten daheim blieben."

Karten waren besorgt - also konnte ja eigentlich nicht mehr viel schief gehen.
Jetzt hieß es erst einmal Auto fahren, um zum ersten Fluss zu kommen - acht Stunden von Bogota nach San Gil. San Gil ist Touristen-Hochburg in Kolumbien.
"Eine kleine Stadt inmitten traumhafter Landschaft mit Bergen und Urwald. Es ist warm, die Leute sind auf der Strasse und machen jeden Abend Party... Ziemlich coole Ecke!", erzählt Ron.
Kees hat in San Gil von einer Rafting Firma ein Kajak bekommen und so konnte es endlich auf den Fluss.Der Rio Mojoticos ist eine halbe Stunde von San Gil weg doch zuerst gab es "viel Wasser unter der Boot beim Feierabend run auf dem Rio Fonce.".
"Einfach super geil hier zu paddeln! Das Wasser ist warm, Landschaft mega schön, das Wildwasser geil,..... wir sind es voll am geniessen und freuen uns darauf neue Flüsse zu entdecken, die niemand vor uns gepaddelt sind. Checkt die Bilder, die sagen mehr als Worte....", schwärmt Ron.

Kolumbien San Gil

Quelle: Ron Fischer

Kolumbien San Gil

Quelle: Ron Fischer

Mit "Colombia Rafting" ging es auf den Rio Suarez. "Nur eine Stunde Autofahrt von San Gil weg war dann rock 'n' roll angesagt! Nur mit Schwimmweste und Spritzdecke auf dem Fluss und trotzdem einen abschwitzen....so ist geil! Gleich am Einstieg war eine super Welle. ", erzählt Ron, der gar nicht mehr aus dem Schwärmen raus kommt.

Der nächste Stopp soll Corona sein: "Rio Sanurossa oder irgend so was heisst ein kleiner Seitenfluss vom Suarez den vor uns noch niemand gepaddelt ist. Mit etwas mehr Wasser ist das ein super geiler Fluss. Es geht kontinuierlich auf einer Strecke von 6 km runter, man muss nichts anschauen und am Ende kann man einfach auf dem Rio Suarez mit seinen grossen Rapidos weiterpaddeln!", erzählt Ron von den Plänen für die nächsten Tage.

Kolumbien San Gil

Quelle: Ron Fischer

Kolumbien San Gil

Quelle: Ron Fischer

Text: Ron Fischer & Michelle Hombach

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Auf zu wilden Taten

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