Gstatterbodenstrecke der Enns: Akute Gefahr nach Murenabgang

Ein Murenabgang hat auf der bei Raftern und Kajakfahrern beliebten Gstatterbodenstrecke eine akute Gefahrenstelle verursacht.

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Bei einem Murenabgang am 20. Juli 2015 wurde die Brücke über den Rotgraben von einer Mure mitgerissen. Überreste der Brücke, Bäume und auch Stahlträger befinden sich nun im Fluss. Die Gefahrenstelle befindet sich auf dem Abschnitt zwischen Johnsbach-Steg und Gstatterboden-Brücke auf Höhe Haindlkar, ungefähr bei der Lawinenrutsche
.
Erhöhte Vorsicht ist geboten! Die Situation wird sich in den nächsten Tagen weiter verändern. Lokale Raftbetriebe und die Landesforste versuchen derweil die Stelle zu entschärfen.

Artikel Gstatterbodenstrecke der Enns: Akute Gefahr nach Mur Enns

Quelle: V-Boyz.at

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Quelle: V-Boyz.at

Fotos und Info: www.v-boyz.at

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TrustedPaddler
Diplom-Geograph, fester Autor fürs KANU-Magazin, Südosteuropa-Spezialist, Kajakreiseveranstalter und vor allem seit 25 Jahren so oft es geht im Boot. Der Genuss auf dem Wasser zu sein, gemeinsam mit alten und neuen Freunden, darüber zu schreiben, sich connecten. Love it! Für alles weitere .

2 Kommentare

  1. TrustedPaddler

    Facebook-Kommentar von kajak-austria.com (25. Juli 2015):

    Es finden keine Aufräumarbeiten statt, nur die ÖBB hat einen bisschen gebaggert.
    Es liegt eine Brücke im Wasser. 5 Stahlträger a 15 Meter lang.
    Einen Träger sieht man bis zur Hälfte, die anderen liegen unter Wasser.
    Wir werden probieren, den einen Träger zu entfernen, aber das ist leider nicht so einfach da man sehr schwer dazu kommt und die ÖBB macht da nix.

  2. TrustedPaddler
    Thomas Bendervor 5 Jahren

    Das Bild ist m.E. irreführend. Wir sind vor etwa einer Woche auf dem Abschnitt gewesen. Es gibt zwei so "Geschiebeüberführungen" über die Bahnlinie, das Foto zeigt die obere davon. Die Brücke liegt aber eins weiter - dieses Bauwerk kann man durch das Buschwerk auf dem unteren Bild so gerade eben erahnen.

    Die Stahlteile selbst haben wir als nicht sonderlich besorgniserregend empfunden. Es sei aber darauf hingewiesen, dass durch die Murenabgänge zwei recht wuchtige Schwälle entstanden sind, die es so bisher nicht gab. Der Abstand zwischen dem ersten (oben abgebildeten) und dem zweiten (dem mit den Brückenteilen) beträgt max. 200 Meter.

    Diese Zusatzinformation erscheint mir vor allem deshalb wichtig, weil dieser Abschnitt ja oft auch mit WW-Novizen befahren wird.

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