Paddelwinter in Europa (I)

Griechenland von Süd nach Nord

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Wer im Paddelwinter Wärme sucht, spart besser Breitengrade. Auf dem griechischen Peloponnes streichen schonmal Saharawinde über himmelhohe Bergspitzen, karstrein quillt das Wasser von Erymanthos und Lousios aus dem Boden. Wuchtwasser auf Aoos und Milea machen den winterlichen Hellas Roadtrip perfekt.

TrustedPaddler
Diplom-Geograph, fester Autor fürs KANU-Magazin, Südosteuropa-Spezialist, Kajakreiseveranstalter und vor allem seit 25 Jahren so oft es geht im Boot. Der Genuss auf dem Wasser zu sein, gemeinsam mit alten und neuen Freunden, darüber zu schreiben, sich connecten. Love it! Für alles weitere .

Zugegeben, weder an Autokilometern noch Fahrstunden wurde gespart. Reist man über den Flughafen Thessaloniki an und verknüpft die Wildbäche des Peloponnes mit den Klassikern des Epirus, kommt man um den ein oder anderen Tankstopp nicht herum. Als Belohnung winken Selinous, Erymanthos und Lousios bei richtig schönem Wasserstand. Als dann schließlich Winterregen den Schnee der Pindosberge zu Tale spült, ist die Zeit reif für den Fluss der Flüsse. Auf zum Aoos! Nach zwei Tagen feinstem Wuchtwasser zwischen Distrato und Konitsa ist der Mileapotamos das Sahnehäubchen auf der Torte.

Erymanthos Vorspiel Erymanthos Vorspiel Erymanthos Vorspiel Erymanthos Erymanthos Erymanthos 2. Klamm Erymanthos 2. Klamm Erymanthos Erymanthos 2. Klamm Erymanthos 3. Klamm Lousios Upper Lousios Lousios Upper Lousios Lousios Upper Lousios Lousios Upper Lousios Lousios Upper Lousios Aoos Aoos Aoos Aoos Aoos Aoos Aoos Klosterkatarakt Aoos Klosterkatarakt Aoos Klosterkatarakt Aoos Klosterkatarakt Aoos Klosterkatarakt

Kurzinfos:
Saison: Der erste Herbstregen startet zumeist im Oktober, bis in den April nährt immer wieder ergiebiger Niederschlag die Flüsse Griechenlands. Im Januar und Februar ermöglichen Warmluftperioden Zwischenschmelzen. Die Flüsse des Peloponnes scheinen auch in winterlichen Trockenperioden ausreichend Wasser zu führen. Die nördlichen Gebirgsregionen im Inneren der Balkanhalbinsel (Oberer Aoos und Rhodopen) sowie die hohen Pindos-Lagen Zentralgriechenlands sind im Hochwinter oft bitterkalt. Großwetterlage checken!

Anreise: Für Kurztrips am besten mit dem Flugzeug nach Thessaloniki oder Athen (hin und zurück ab 100 € plus Gepäck). Die günstig gelegenen Flughäfen Preveza und Patras werden erst im Mai angeflogen. Wer mindestens zwei Wochen Zeit hat, fährt am besten mit der Fähre nach Patras und arbeitet sich nach Norden hoch.

Logistik: Bei größeren Gruppen hat es sich bewährt, abwechselnd zu shutteln. Das klassische Versetzen mit zwei Fahrzeugen erfordert wegen der fast immer langen Umsetzstrecken einen immensen Zeitaufwand. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Dienste einen griechischen Fahrers (mit Kleinbus und Hänger) in Anspruch zu nehmen. Kontakt via www.toros-outdoors.de.

Unterkunft: In touristischen Regionen (Arachthos, Aoos, Mileapotamos, Lousios) finden sich auch im Winter sympathische Hotels zu sehr fairen Preisen. So kostet die Nacht meist zwischen 15 und 20 € pro Person, oft inkl. Frühstück. Campingplätze gibt es praktisch keine mit Ausnahme der Meteora-Region und dem Arachthos-Camp in Plaka.

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