Wildalpen Freestyle 2016

Frischer Wind im Team Austria

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Sport und Party gut – so das Fazit des Wildalpen Freestyle Ende Juni. ganz oben auf dem Treppchen stand das slowakische Sportlerpaar Peter Csonka / Nina Csonkova. Den steirischen Meistertitel holten sich Denise Rebnegger und Marcel Bloder.

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Elvira Nemeth-Meindl: Wildwasserpaddeln und Freestyle (zweiteres habe ich in erster Linie als »Rollentraining« betrachtet) waren lustig und ich habe viele schöne Stunden damit verbracht, aber meine wirkliche Leidenschaft gehört dem Seekajakfahren! Ich liebe das Meer. Und was gibt es schöners als darin zu paddeln??? Und um einen genialen Surf zu genießen, braucht man keinen Freestylespot :)

Der diesjährige Wildalpen Freestyle, der am 25.6.2016 auf der »Helli Welli« stattfand, zeigte, dass mit Österreich in Sachen Kajak-Freestyle weiter zu rechnen ist. Die österreichischen FreestylerInnen konnten sich neben den Spitzenathleten aus der Tschechei, der Slowakei und Polen durchaus behaupten und zeigten eindrucksvoll ihr Können.

Die Siegerinnen in der Damenklasse: Agata Sobieraj-Jakubiec, Nina Csonkova (mit Sohn Petko) und Denise Rebnegger | Quelle: Mario Mulle

Allen voran, Denise Rebnegger, die sich nur von Nina Csonkova (Slowakei), der Drittplatzierten bei der Europameisterschaft, geschlagen geben musste. Somit ist sie nicht nur die neue Steirische Meisterin, sondern hat auch die Führung in der Österreichischen Meisterschaft übernommen. Die Plätze 2 und 3 der Steirischen Meisterschaft belegten Christina Hochstrasser und Elisabeth Dirninger. Außerdem haben wir endlich wieder eine Juniorin. Lena Puster hatte es allerdings schwer, da sie bei den K1 Women starten musste. Vielleicht finden sich ja bis zu den Bewerben in Lienz (9.7.16) und in Graz/Muglwave (13.8.16) noch junge Freestylerinnen, um mit Lena in einer Juniorinnen Kategorie starten zu können.

Unsere Junioren Oliver Hepp (Schnecke Linz) und Niklas Lindorfer (Naturfreunde Wildalpen Salzatal) belegten die Plätze 2 und 3 hinter dem jungen Polen Mihal Sobieraj-Jakubiec. C1 Europameister, Luka Cervinka (CZE) siegte souverän vor Adam Olesinski (POL) und Maksymilian Drak (POL).

Clemens Gastgeber und Philipp Windischbacher. | Quelle: Mario Mulle

Besondere Spannung bis zum allerletzten Lauf bot das Finale der Herren. Nach den ersten zwei Läufen führte Peter Csonka (SVK) vor Marcel Bloder und Philipp Windischbacher (beide A). Allerdings zeigten Stepan Vohradsky (CZE) und Bartosz Czauderna (POL) ihr wahres Können in letzten Lauf und Bloder und Windischbacher mussten sich letztendlich mit den Plätzen 3 bzw. 5 zufrieden geben. Der amtierende Staatsmeister, Marcel Bloder, hat jedoch wieder die österreichische Führung übernommen und den steirischen Meistertitel eingefahren. Philipp Windischbacher und Clemens Gastgeber fuhren auf die Plätze 2 und 3.

Stanislaw Kacprzak und Peter Hirschmugl nach geglückter Rettung. | Quelle: Alex Meindl

Wer erinnert sich nicht an die Zeit, als das Eskimotieren noch nicht so wirklich automatisiert war und man gelegentlich auch aus einer Welle herausgeschwommen ist? Mein persönlicher Schwimmrekord war seinerzeit von der Radetzywelle bis zur Augartenbrücke. Ein ähnliches Erlebnis blieb dem Freestyle-Neuling Stanislaw Kacprzak aus Polen in Wildalpen erspart, als beim Bewerb das Aufrollen nicht klappte. Peter Hirschmugl (KC Graz) war beim allseits bekannten »auf den Kajak Boden Klopfen« schon zur Stelle und Stanislaw konnte sich somit an Peters Boot hochziehen. Danke Peter fürs schnelle Reagieren!

Tom Zach lässt nicht nur die Enden fliegen. | Quelle: Mario Mulle

Dass Kayak-Freestyle eine Sportart ist, die in jedem Alter betrieben werden kann, beweist die Tatsache, dass wir auch heuer wieder Starter im Alter von 15 bis 49 Jahren hatten.

Der Hausherr, Helli Graf, überraschte uns mit seinem künstlerischen Talent. Statt der üblichen Pokale gab es wunderschöne »Helli-Welli-Sulpturen« aus Holz und Stein, die den SiegerInnen überreicht wurden.
Für den kulinarischen Genuss sorgte das Team um Angela und Helli Graf, das auch für die Organisation dieser Veranstaltung verantwortlich war. Bei der After-Show-Party im großen Zelt wurde – wie es die Tradition verlangt – bis in die frühen Morgenstunden bei exzellenter Livemusik getanzt und gefeiert.

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Wildalpen Freestyle 2016

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