Diskussion »Neue Creeker«

Diskussion »Neue Creeker«
Navigation
Bewertung der Diskussion:
  1. TP seit 2015

    16 Posts

    Ø Bewertung

    Servus Paddelgemeinde,

    in die neue Saison, möchte ich mit einem neuen Creeker starten. Deshalb meine Frage nach Tipps zum Thema Material (Langlebigkeit) und Performance. Welches Kajak sollte man sich für 2018 kaufen?

    Einige Infos und meine Eindrücke von Testfahrten.

    Zur Zeit fahre ich mit einem Zen L als Riverrunner bis WWlll-lV und ein Dagger Nomad 8.5 bis WWV.

    Bei den Jackson Kajaks gefällt mir sehr gut die Performance und die Ausstattung. Sie lassen sich einfach toll fahren, allerdings finde ich das Material nicht wirklich gut. Es wirkt mir eher schwach und das Jackson immer viele Fehler in der Hülle hat, ist ja auch bekannt (Lufteinschlüsse).

    Dagger hat auch ein super Outfitting, mir gefällt aber ein Flachboden mit mehr Kante besser.

    Fürs neue Jahr, steht also nun die Frage: Jackson Nirvana L oder Pyranha Machno L oder Dagger Nomad 9.0 oder (leider noch nicht gefahren, aber gehört, dass er gut und langlebig sein soll) Zet Director.

    Ich bitte nun also um eure Meinungen und Erfahrungen. Vielen Dank im voraus.

    Grüße aus der Sächsischen Schweiz Tim

  2. TP seit 2010

    9 Posts

    Ø Bewertung

    Hitchhiker aus Oberndorf bei Salzburg05.09.17 11:45

    Wenns Dir um die Langlebigkeit und ums Material geht, würd ich auch einen Blick auf die Creeker von Prijon mit der Pro-Ausstattung werfen (Curve Creek 2,5 - schneller oder Cali - voluminöser)
    Machno ist sicher ein gutes Boot (Material von Pyranha ist halt auch imer eine Diskussion), ansonsten halt die Frage obs eher mit Kante oder Rundboden, eher Geschwindigkeit (9R, Nirvana, Gangsta) oder Volumen (Nomad, Machno, Karma) sein soll.Da hilft wohl nur selber testen ;)

  3. TP seit 2015

    16 Posts

    Ø Bewertung

    Danke für die Antwort.

    Prijon Boote kenne ich, werde ich mir aber nicht kaufen, auch wenn sie top Material haben, da ich die Ausstattung und der Performance der Kajak nicht mag.

    Beim Volumen sind alle Lüfter Creeker relativ gleich auf (ca. 360L)

    Ich würde eher einen Creeker mit Flachboden und etwas Kante bevorzugen.

    Ich schwanke wie gesagt am meisten zwischen Nirvana L (wo ich leider nicht vom Material überzeugt bin, aber sicher tolle Fahreigenschaften) dem Machno L und den Zet Dirctor (bitte mal eure Erfahrungen mit Zet Kajaks oder dem Director an sich) .

    Grüße Tim

  4. TP seit 2005

    199 Posts

    Ø Bewertung

    AndreasJ aus Frontenhausen13.09.17 17:53

    Servus,
    ich fahre auch ein ZEN L und frage mich warum Du nicht auch die schweren Sachen damit fährst?
    Ansonsten habe ich jetzt auch einen Nirvana M und der ist für mich mit meinen 93 Kilo durchaus ausreichend.

    Beides Tolle Boote ;-)
    Wenn Du testen magst meld Dich ;-)
    Grüße Andi

    Nirvana

  5. TP seit 2005

    199 Posts

    Ø Bewertung

    AndreasJ aus Frontenhausen13.09.17 17:53

    Servus,
    ich fahre auch ein ZEN L und frage mich warum Du nicht auch die schweren Sachen damit fährst?
    Ansonsten habe ich jetzt auch einen Nirvana M und der ist für mich mit meinen 93 Kilo durchaus ausreichend.

    Beides Tolle Boote ;-)

    Nirvana

  6. TP seit 2015

    16 Posts

    Ø Bewertung

    Servus Andi,

    der Zen L ist ohne Zweifel ein tolles Boot, von der Ausstattung und Performance das beste was ich kenne. Ich fahre ihn ungern in schweren WW, da ich weniger Vertrauen zum Material (Kunststoff) habe als bei meinem Nomad. Ich habe bedenken, dass man bei Steinkontakt im WWV, schnell mal ein Loch drin hat.

    Der Kunststoff von Jackson ist sehr flexibel und daher top für Flüsse mit viel Wasser geeignet. Bei Flüssen mit wenig Wasser und vielen Steinen sind eher härtere Kunststoffe gefragt, die dem Aufprall besser stand halten (Dagger / Pyranha? / Zet). So zumindest meine Meinung.

    Ich möchte einen Creeker mit viel Volumen (auch für Gepäck) so um die 360L.

    Danke für das Angebot der Probefahrt, aber ich bin den Nirvana M schon gefahren. Er fährt sich etwas anders als der Zen, aber der Nirvana L. Ist wohl besser für mich geeignet, wenn es wieder ein Jackson wird. Der Zet Director passt mir leider nicht, mit 175cm kommt man mit den Füßen nicht an die Prallplatte. Ich will demnächst mal den MachnoL ausprobieren mal sehen wie der sich schlägt. Auch der neue Dagger Phantom sieht gut aus. Leider gibt es nur wenige Informationen über ihn.

    Also mal sehen und weiter testen, es ist ja auch noch etwas Zeit bis zur nächsten Saison.

    Grüße Tim

  7. TP seit 2007

    271 Posts

    Ø Bewertung

    Servus Tim,

    entspann Dich mal was das Material betrifft. Alle Wildwasserboote, die es aktuell auf dem Markt gibt sind aus PE (abgesehen von den laminierten Wettkampf- oder Spielbooten). PE ist PE und nix anderes. Jedes PE lässt sich mit dem Fingernagel ritzen und ist daher der weichste Thermoplast, egal von welchem Hersteller es kommt. Die dollen Unterschiede, die ihr da draussen alle zu fühlen glaubt sind nicht wirklich vorhanden. Natürlich ist das blasgeformte PE von Prijon etwas steifer als das rotierte Material von Jackson. Und ja, es erscheint auch etwas weicher. Aber weich ist nicht spröde, und deswegen wird es auch bei nem massiven Steinkontakt nicht platzen. Du hast allenfalls etwas mehr Abrieb. Wenn evtl. bestimmte Boote öfters platzen als andere, dann liegt es NICHT am Material sondern am Herstellungsprozess, der evtl. fehlerbehaftet ist. Aber Du bekommst jedes Boot hin. Nicht mit einem Jackson Boot auf schweres Wildwasser zu gehen klingt extrem schräg. Ich würde ja gerne mal alle Statistiken der Hersteller vergleichen, wie viele Boote denn wirklich kaputt gehen. Ich behaupte die Prozentzahl dürfte bei allen in etwa gleich sein, sie wird nur immer mal wieder diskutiert weil halt evtl. gerade ein aktuelles Modell in ist und dann kommen immer wieder ganz schnell ernannte Materialspezialisten, die mit ihren persönlichen Erfahrungen die Sache (unbewusst) einseitig beeinflussen (= z.B. "Pyranha Material ist scheisse....".) 10 x wichtiger als die kleinen Materialunterschiede sind Aussstattung, Verarbeitung, Sitzkomfort und letztendlich natürlich das Fahrverhalten. Und wenn dann halt tatsächlich mal was kaputt gehen sollte, mein Gott, dann kauft man sich halt ein neues Boot, oder? Spätestens nach zwei Jahren wollen die meisten ja eh wieder ein neues Schiff, oder?

    viele Grüße
    Andi

  8. TP seit 2007

    271 Posts

    Ø Bewertung

    Servus Tim,

    entspann Dich mal was das Material betrifft. Alle Wildwasserboote, die es aktuell auf dem Markt gibt sind aus PE (abgesehen von den laminierten Wettkampf- oder Spielbooten). PE ist PE und nix anderes. Jedes PE lässt sich mit dem Fingernagel ritzen und ist daher der weichste Thermoplast, egal von welchem Hersteller es kommt. Die dollen Unterschiede, die ihr da draussen alle zu fühlen glaubt sind nicht wirklich vorhanden. Natürlich ist das blasgeformte PE von Prijon etwas steifer als das rotierte Material von Jackson. Und ja, es erscheint auch etwas weicher. Aber weich ist nicht spröde, und deswegen wird es auch bei nem massiven Steinkontakt nicht platzen. Du hast allenfalls etwas mehr Abrieb. Wenn evtl. bestimmte Boote öfters platzen als andere, dann liegt es NICHT am Material sondern am Herstellungsprozess, der evtl. fehlerbehaftet ist. Aber Du bekommst jedes Boot hin. Nicht mit einem Jackson Boot auf schweres Wildwasser zu gehen klingt extrem schräg. Ich würde ja gerne mal alle Statistiken der Hersteller vergleichen, wie viele Boote denn wirklich kaputt gehen. Ich behaupte die Prozentzahl dürfte bei allen in etwa gleich sein, sie wird nur immer mal wieder diskutiert weil halt evtl. gerade ein aktuelles Modell in ist und dann kommen immer wieder ganz schnell ernannte Materialspezialisten, die mit ihren persönlichen Erfahrungen die Sache (unbewusst) einseitig beeinflussen (= z.B. "Pyranha Material ist scheisse....".) 10 x wichtiger als die kleinen Materialunterschiede sind Aussstattung, Verarbeitung, Sitzkomfort und letztendlich natürlich das Fahrverhalten. Und wenn dann halt tatsächlich mal was kaputt gehen sollte, mein Gott, dann kauft man sich halt ein neues Boot, oder? Spätestens nach zwei Jahren wollen die meisten ja eh wieder ein neues Schiff, oder?

    viele Grüße
    Andi

  9. TP seit 2015

    16 Posts

    Ø Bewertung

    Hi Andi, ja wahrscheinlich hast du recht, viel ist wohl Gefühlssache, Einbildung und vorgefasste Meinungen.

    Wahrscheinlich sollte man sich wirklich das Boot kaufen, in dem man sich am besten fühlt und es runterrocken bis es hinüber ist. So hat man wenigstens die beste Zeit auf den Flüssen der Welt. ;-)

    Grüße aus der Sächsischen Schweiz Tim