Diskussion »Danke nach Tirol!«

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    FeldP aus St Georgen29.02.12 14:21

    So soll's sein, länderübergreifende Unterstützung!
    Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Voves! Sehr geehrter Herr LH- Stellvertreter Schützenhofer! Sehr geehrte Herren der zuständigen Behörde für Naturschutz!
    Durch einen vergleichbaren, jahrelangen Disput um einen der letzten erhaltungswürdigen Naturabschnitte am Tiroler Inn (Rietzer und Mieminger Innauen bei Telfs) beobachten wir naturgemäß diese Problematik in ganz Österreich sehr aufmerksam.
    Wir hatten das große Glück, dass der Projektbetreiber (die Innsbrucker Kommunalbetriebe) letztendlich eingesehen hat, dass ihr Imageschaden größer sein würde als der Gewinn, den sie aus dem geplanten Laufkraftwerk je hätten ziehen können.
    Wie im Fall des Untertalbachs wurde auch bei uns das geplante KW im Vorlauf gemäß Kriterienkatalog geprüft und aufgrund der naturschutzfachlich hochwertigen Strecke die es betroffen hätte, für sehr problematisch befunden.
    Natürlich ist es für die Politik schwierig einerseits erneuerbare Energien fördern zu wollen und andererseits Bürgerinteressen berücksichtigen zu müssen. Es sollte aber doch nicht so sein, dass aufwändige Planungs- und Beurteilungsinstrumente wie der Kriterienkatalog einfach beiseite geschoben werden und in „Hau-Ruck“ –Manier Projekte, die möglicherweise Öko-energiebilanztechnisch gut sind, der Natur aber nachweislich unwiederbringlichen Schaden zufügen, genehmigt werden. Das beschädigt die Glaubwürdigkeit dieser Instrumente, der Behörde und letztendlich auch die der Politik, die ja mit gutem Grund solche Verfahren eingeführt hat um Entscheidungen auf eine fundierte Basis zu stellen.
    Um eine wirkliche Energiewende einzuleiten sollten wir nicht die letzten Naturressourcen schröpfen, sondern uns grundsätzlich neue Wege überlegen, wie Energie sinnvoll verwendet werden könnte. Neue Kraftwerke auf Kosten der letzten Naturstrecken an Gewässern sind das falsche Signal.
    Bitte setzen Sie sich für einen Erhalt des Untertalbachs ohne Kraftwerksbau ein.
    Danke und mit freundlichen Grüßen,
    Gebhard Tschavoll
    Für die Bürgerinitiative zur Erhaltung der Rietzer und Mieminger Innauen
    www.innau.at
    PS: Die Innauen sind dank der Unterstützung durch viele engagierte Menschen gerettet worden und dürfen Flüsse voller Leben bleiben! In Osttirol brennt aber noch immer der Hut - 2 Seiten gibt's zum unterschreiben, 1 x Flüsse voller Leben Deklaration und 1 x Isel Petition an das Parlament (nur ÖsterreicherInnen):
    www.fluessevollerleben.at/
    www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00133/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung
     

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