Diskussion »WWF Presseaussendung: WWF und C+C Pfeiffer revolutionieren den Fischeinkauf«

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    Liebe Grüsse, Jürgen

    WWF Presseaussendung

    WWF und C+C Pfeiffer revolutionieren den Fischeinkauf
    C+C Pfeiffer bekennt sich mit dem WWF zu nachhaltiger Fischerei

    Wien, 18. September 2007 - Fisch ist gesund. Doch die übermäßige Fischerei in
    den Weltmeeren beraubt sich selbst ihrer Grundlagen. Sie hat ein Ausmaß angenommen,
    das das Leben in unseren Meeren ernsthaft bedroht. Dieses Gebot der Stunde hat
    C+C Pfeiffer als erster österreichischer Lebensmittelgroßhändler erkannt und
    kooperiert mit dem WWF Österreich. C+C Pfeiffer stellte zuerst sein gesamtes
    Sortiment und seine Einkaufspolitik auf den Prüfstand des WWF. Erste Erfolge
    aus diesem Bekenntnis zur nachhaltigen Fischerei sind bereits zu verzeichnen:
    Der Verkaufsschwerpunkt wird ab sofort auf „grüne Fische“ gelegt und bedrohte
    Arten wie Haie und Schwertfische wurden bereits ausgelistet.

    Fast 80 Prozent des weltweiten Fischbestandes sind komplett erschlossen, werden
    also bis an ihre biologische Grenze befischt oder sind bereits überfischt, erschöpft
    oder müssen sich von der Überfischung erholen. „Die weltweite Fischerei ist ein
    Kollaps-Programm. Vielen Fischereien droht in absehbarer Zeit das Aus und ganzen
    Volkswirtschaften wird die Grundlage entzogen. Trotzdem verhalten wir uns so,
    als seien die Ozeane ein Selbstbedienungsladen mit unbegrenztem Angebot“, so
    WWF-Fischexperte Georg Scattolin.

    Eine bestandsschonende Fischerei ist also ökologisch und sozial dringend nötig.
    Deshalb wurde unter Mitwirkung des WWF das MSC-Gütesiegels (Marine Stewardship
    Council) entwickelt, das auf MSC-Ware abgebildet ist. Jeder Einkäufer bei C+C
    Pfeiffer kann heute seinen Beitrag leisten, indem er MSC-zertifizierten Meeresfisch
    oder heimischen Biofisch bevorzugt.

    Gemeinsam mit dem WWF entwickelt C+C Pfeiffer eine neue Einkaufspolitik. Ziel
    ist es, statt jenen Fischen, deren Fang oder Zucht die Natur stark belastet,
    eine mögliche Alternative aus nachhaltigem Fischfang ins Sortiment aufzunehmen.
    Beispielsweise gibt es nun isländischen Kabeljau aus nachhaltigem Fischfang bei
    C+C Pfeiffer zu kaufen und vermehrt werden MSC-zertifizierte Fische gelistet.

    Da Fisch bevorzugt in Restaurants gegessen wird, eröffnet sich auch für Gastronomen
    eine neue Welt. Gastronomen können meinungsbildend Maßnahmen setzen. „Bieten
    Sie Ihrem Gast geschmackvolle Süßwasserfische, setzen Sie auf Regionalität und
    den bewussten Umgang mit Fisch als Ressource und Erfolgsfaktor“, so der Aufruf
    von Michael Vogl, Leiter des Category Managements bei C+C Pfeiffer.

    C+C Pfeiffer investiert größte Anstrengungen in die Kooperation mit dem WWF.
    „Uns ist bewusst, dass der eingeschlagene Weg kein einfacher sein wird, aber
    der alte ist einfach nicht mehr zeitgemäß gangbar“, so Michael Vogl zukunftsorientiert.


    Weitere Informationen:
    Mag. Elke Mühlbachler, WWF-Pressesprecherin, Tel. 01-48817-210 oder 0676-83488-210.