Diskussion »Welcher Lack o.ä. fürs Kajak beschriften?«

Diskussion »Welcher Lack o.ä. fürs Kajak beschriften?«
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  1. TP seit 2012

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    AEon aus Vilshofen16.05.14 12:26

    Für ein Vereins-Bootsverzeichnis überlege ich gerade mit welcher Farbe man Kajaks am besten kennzeichnen kann (Nummerierung der Kajaks).
    Meine kurzen Tests haben ergeben, das Edding 2 Tage hält und Autolack+Klarlack drüber bis zum übernächsten Salzwasser oder Chlorwasser, haha.
    Der "Modelllack" den ein Mitpaddler mal benutzt hat sah dagegen ganz vernünftig aus.
    Was meint und wisst ihr, womit ist einem am besten gedient?
    Umweltschutz ist natürlich auch zu beachten.

  2. Beschriften auf der Innenseite, dann kannst auch den Edding nehmen :-)

  3. Matthias Fischer16.05.14 16:22

    Brandzeichen ! > nicht böse sein, bitte !
    Gruß Hias

  4. TP seit 2013

    103 Posts

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    Sprühdosen Autolack auf lösemittelbasis zieht es dir auf wenn du in der ersten Schicht zu satt spritzt da das Lösemittel den Kunststoff anweicht desweiteren ist Spraydose reversibel das heißt die klarlackschicht wiederum lößt die Farbe an im fehlerbild zieht der Lack falten auf .kann nur dann klappen wenn du sehr trocken spritzt das heißt eher nebeln und gut ablüften lassen zwischen den spritzgängen.

    Besser wäre der erwähnte modelbaulack sprich lexanfarbe dein Problem wird trotzdem die Haftung sein auf neuem glatten Kunststoff wird sich jede Farbe ablösen mit etwas Reibung

    Nimm Klebefolie macht dir jeder beschrifter und gehe vor dem kleben leicht mit silikonentferner drüber aber sparsam benutzen das hält hervorragend

  5. TP seit 2007

    284 Posts

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    Moment mal ihr Lackier und Materialspezialisten:
    Bevor ihr hier über die Lackierverfahren diskutiert müsst ihr erst mal festlegen WAS ihr überhaupt lackieren wollt = heißt aus welchem Material die zu lackierende Oberfläche ist. Sonst kommt folgendes dabei raus: => Ich hatte eine Lösung - aber sie passte nicht zum Problem.
    Sprechen wir hier vom Lackieren von Polyethylen (Thermoplast), dann ist Lackieren nur bedingt möglich - im do it your self Verfahren so gut wie unmöglich, denn die Oberflächenspannung von PE ist für einen normalen Lackaufbau komplett ungeeignet. Heißt so viel wie: Vergesst es! Ein "normales" Lösungsmittel kann einem PE auch nix antun, da wird nix aufgeweicht. Da greift dann in der Tat das Verfahren mit den Brandzeichen. Trotzdem: Mein Edding im Boot hält recht gut.... Wenn´s unbedingt doch lackiert werden soll, dann hilft folgender Trick: Oberfläche vorher wie oben beschrieben entfetten, mit Schleifpapier leicht anrauen, dann mit einem Gaskocher (Camping-Gaz reicht aus) mit der blauen Flamme kurz gleichmässig über die Oberfläche streichen - ohne das Ding einzuschmelzen - und danach SOFORT drüber lackieren. Ewig hält´s nicht, aber es geht für ne Weile.
    Geht´s um um Duroplast / Composit-Materialen (GFK, CFK, etc...) dann ist alles (mehr oder weniger) easy, die klassischen Auto-Lackierverfahren können angwandt werden.

  6. TP seit 2014

    19 Posts

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    aufkleber plotten lassen, wenn es aufwendigere sachen sind.
    im onecolor ist das überhaupt kein problem - mache oft t-shirt-druckereien, die foliendruck anbieten oder auch normale druckereien.
    man kann in einer druckerrei auch multicolor drucken lassen auf UV-beständige folie. hat den vorteil, dass man eben mehrfarbig auf wirklcih haltbare folie druckt (das ist dann so werbeschnickschnack der eigentlich in größeren abmaßen gedruckt wird = muss man freundlich sein zur firma:)
    preis = ca. 20€ pro qm folie + arbeit ...
    einfache zahlen gibts auch im baumarkt ... auch buchstaben ca. 1€/Stk bei 10cm größe (was ja die mindestgröße für bootsbeschriftung ist auf öffentlichen wasserstraßen - wenn ich das richtig in erinnerung habe)
    lakieren auf PE usw. ist nicht haltbar, weil sich der lack nicht mit der oberfläche verbindet - jede mechanische einwirkung hinterlässt also auch ihre spuren ... abgesehen davon, dass für die beschriftung wiederum schablonen notwendig werden, die auch erstmal geschnitten/geplottet werden müssen und diese auf 3D untergründen wiedrum schwierig anzulegen sind, wird das lackieren mit spraydose auch technisch schwierig -> siehe post oben.
    wenn mit dose, dann pigmentreich und lösemittelarm - müsst ihr euch im fachhandel holen (jede  großstadt sollte einen haben)
    dort am besten MTN oder BLACK und am besten lowpressure + ein ordentlichen sprühaufsatz
    ist der untergrund carbon der gfk und kann der angeraut werden und dann ist auch lackieren mit schablone und 2k-lack möglich. das ist teuer und die dose muss angemischt werden -> gibts spezialläden dafür. kosten ca.15€ pro dose und muss innerhalb weniger stunden aufgebraucht werden, weil der härter etc. schon drinne ist. lack ist sehr haltbar ... aber auch ncihts für PE etc.
    lackiertechniken sollten klar sein (viele schichten usw ... )
    ich halte aufkleber für die beste variante, weil sie auch jederzeit wieder rückstandslos enternt werden können und durch neue (schöne) ersetzt werden können.
    wir haben so unsere boote beschriftet - alles andere wa

  7. TP seit 2014

    19 Posts

    Ø Bewertung

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    aufkleber plotten lassen, wenn es aufwendigere sachen sind.
    im onecolor ist das überhaupt kein problem - mache oft t-shirt-druckereien, die foliendruck anbieten oder auch normale druckereien.
    man kann in einer druckerrei auch multicolor drucken lassen auf UV-beständige folie. hat den vorteil, dass man eben mehrfarbig auf wirklcih haltbare folie druckt (das ist dann so werbeschnickschnack der eigentlich in größeren abmaßen gedruckt wird = muss man freundlich sein zur firma:)
    preis = ca. 20€ pro qm folie + arbeit ...
    einfache zahlen gibts auch im baumarkt ... auch buchstaben ca. 1€/Stk bei 10cm größe (was ja die mindestgröße für bootsbeschriftung ist auf öffentlichen wasserstraßen - wenn ich das richtig in erinnerung habe)
    lakieren auf PE usw. ist nicht haltbar, weil sich der lack nicht mit der oberfläche verbindet - jede mechanische einwirkung hinterlässt also auch ihre spuren ... abgesehen davon, dass für die beschriftung wiederum schablonen notwendig werden, die auch erstmal geschnitten/geplottet werden müssen und diese auf 3D untergründen wiedrum schwierig anzulegen sind, wird das lackieren mit spraydose auch technisch schwierig -> siehe post oben.
    wenn mit dose, dann pigmentreich und lösemittelarm - müsst ihr euch im fachhandel holen (jede  großstadt sollte einen haben)
    dort am besten MTN oder BLACK und am besten lowpressure + ein ordentlichen sprühaufsatz
    ist der untergrund carbon der gfk und kann der angeraut werden und dann ist auch lackieren mit schablone und 2k-lack möglich. das ist teuer und die dose muss angemischt werden -> gibts spezialläden dafür. kosten ca.15€ pro dose und muss innerhalb weniger stunden aufgebraucht werden, weil der härter etc. schon drinne ist. lack ist sehr haltbar ... aber auch ncihts für PE etc.
    lackiertechniken sollten klar sein (viele schichten usw ... )
    ich halte aufkleber für die beste variante, weil sie auch jederzeit wieder rückstandslos enternt werden können und durch neue (schöne) ersetzt werden können.

    -> wenn jemand metall biegen kann zu zahlen etc. würde ich n lagerfeuer machen und brandzeichen reinbrennen. hält ewig und ist sicherlcih der umweltfreundlichste weg zu dauerhafter markierung...

    weiß ja auch nciht zu welchem zweck du beschriften willst. unsere poloboote sind so beschriftet (allerdings sehr sauisch mit lötkolben gemacht) und das ist haltbar ...