Diskussion »das österr. Mekka des Kajaksports...«

Diskussion »das österr. Mekka des Kajaksports...«
Bewertung der Diskussion:
  1. Schön, wenn Veranstaltungen für den Wildwassersport organisiert werden.
    Schön, wenn eine Kooperation mit Energieversorgern gelingt, um diese durchzuführen. Vielleicht ist es wirklich in Zukunft nötig sich gelegentlich zu \"arrangieren\".

    Aber ausgerechnet das Zillertal als \"Mekka des Wildwassersports\" zu bezeichnen und zu bewerben, ist für mich wie ein Selbstmord der heutigen Paddlergeneration. Schon vor 20 Jahren wurde die Ziller in der Kajakliteratur als \"nur noch ein Torso\" bezeichnet.

    Mekka des Kajaksports

    Die Arbeit aller, die sich für die Erhaltung der letzten Fließgewässer in Ö einsetzen, wird dadurch lächerlich gemacht.

    Bitte überdenkt die Formulierung zukünftiger Ausschreibungen.

    Vielen Dank

    Thomas Rettenbacher

  2. TP seit 2005

    184 Posts

    Ø Bewertung

    Spueltiger aus Königswinter19.09.07 10:12

    Recht hast Du.

    Ich empfinde es als einen Schlag ins Gesicht all derer, die sich in der letzten Zeit gegen weitere Flussverbauungen engagiert haben.

    Ist doch fast eine prima Lösung für die Ötz:
    Wenn die dann geregelt ist kann man ja, dank dem Europäischen Paddelpass, an bestimmten Tagen für bestimmte Könnerstufen entsprechend Wasser ablassen.

    Weg mit der Freiheit für Mensch und Natur

    Vorwärts mit der Diktatur

  3. Hallo Spültiger,

    schreib doch bitte nicht so einen Blödsinn.

    lg

    Thomas

  4. TP seit 2005

    184 Posts

    Ø Bewertung

    Spueltiger aus Königswinter19.09.07 19:29

    Sorry,

    Frust kann sich schon mal in einem Gewitter entladen.
    Aber Provokation macht vielleicht wach.

    Manch einer der gegen Fluglärm oder gegen die Eisenbahnlinie hinter seinem Haus mobil macht, denkt an bezahlte Sanierungsmaßnahmen oder einen guten Preis für Haus und Grund.

    Viele fordern den Ausstieg aus der Atomkraft.
    Keiner möchte aber Windkraftanlagen in seiner Nähe.
    Wir wollen freie Flüsse.
    Piloten fühlen sich vielleicht von Solaranlagen geblendet und machen dagegen mobil aus Gründen der Sicherheit.

    Andere suchen Playspots an Kraftwerksauslässen oder lasen sich ihre Paddelfete sponsern / unterstützen.

    OK - es gibt letztendlich nur ein Miteinander.

    Wie sieht das aus?
    Welche Kompromisse gibt es?

    Ich habe keine Lust und Geld nur in teuren, künstlichen WW Strecken a la Markkleeberg oder Dutch Water Dreams zu paddeln.
    Was nicht heisst, dass ich garnicht auf künstlichen Strecken paddlen möchte.
    Wenn ich an Hüningen, Isle de la Serre, Augsburg oder Saint Pierre de Boeuf denke...
    Aber die funktionieren mit einem natürlichen Gefälle und verbrauchen nicht noch jede Menge Energie.

    Also - wie sehen die Kompromisse aus?

    Uli

  5. TP seit 2003

    107 Posts

    Ø Bewertung

    bernhard aus Wattenberg19.09.07 22:40

    Leider gibt es auch Wildwasserbegeisterte, die auf kanalisierten Bächen und ganz besonders auf per Knopfdruck einstellbaren Flüssen paddeln wollen. Und dazu noch Stolz sind, so etwas vor der Haustüre haben zu dürfen oder können!!!
    Tut mir wirklich leid, dass ich als Kraftwerksgegner (Pumpspeicher) so etwas mit ansehen muss, dass Kollegen von mir, sich mit Hydro Power, Verbund oder Tiwag verbünden, um ein Rennen organisieren zu können.
    Das Zillertal ist auf jeden fall kein, und wird es auch nicht mehr werden, auch wenn es sich manche wünschen, ein MEKA des Wildwassersports!!!

    Wo denken manche nur hin???