Paddeln auf der Donau / Wien - Mohacs

Abschnittsbeschreibungen und Links

Fakten

Land Ungarn
Schwierigkeit Flachwasser
Lage zw. 105m und 84m über NN
Länge 479km
Gefälle 21m (0‰)
Abschnitt oberhalb Donau / Vienna City Tour
Abschnitt unterhalb Donau / Engelhartszell - Wesenufer - Schlögen - Aschach
Letzte Befahrung
Fortsetzung des Tid Berichtes Wien - Mohacs (1. Teil siehe Donau Slowakei): Neben abendlichen Csarda-Besuchen luden auch unterwegs nette Donau-Gasthäuser zur Mittagsrast ein, besonders gemütlich das "TID-Buffet" beim Campingplatz Dunapart am Beginn der Donauenge vor Visegrad. Abgesehen davon hatten die Ybbser Freunde in ihrem Riesenkanu wesentliche Bestände der Wieselburger Brauerei eingelagert. Am 20.7. bogen wir am "Donauknie" nach Süden in den rechten Arm der Szentendre-Insel, die 31 km bis Budapest reicht. Bei dieser Gelegenheit konnte ich die gewaltige Schlagstärke unseres Linzer Fahrtenleiters Wilfried mit Partner Gustl im Faltbootzweier kennenlernen. Nach 3 Stunden voller Fahrt beschloss ich, nicht mehr gegen Flachwasser-Rennsportler anzutreten, die etwa 100.000 km hinter sich haben!In Budapest waren wir am Platz des Kanuvereines Tungsram untergebracht, glücklicherweise neben einem großen Schwimmbad, denn bei 37 Grad war Erfrischung gefragt. Am folgenden Ruhetag wanderte ich durch die Fußgängerzone und besuchte das prunkvolle Gellertbad. Am 22.7. starteten wir zu meinem letzten großen Abschnitt, quer durch die ungarische Tiefebene nach Süden. Höhepunkt des Vormittags jedoch war die Stadtdurchfahrt, vorbei an Parlament und Fischerbastei.In Ercsi konnten wir neben einer schönen Csarda zelten, tagsdarauf ging es weiter nach Dunajvaros. Ein Schiffsrestaurant sorgte für angenehme Mittagsrast mitten in der nun endlos weiten Donauebene.Bei Dunajföldvar passierte ich die Brücke, die ich oft mit Hans und Horst nach Griechenland überquerte, wobei Hans oft die Augen schloss, um sich den qualvollen Anblick eines träge fließenden, ruhigen Stromes ersparen zu können! Tatsächlich wirkte die Wandertour mit ihrer Regelmäßigkeit, frei von großen Entscheidungen, ohne Auto und Kritikerschar, äußerst entspannend auf mich, wenn ich auch allmählich das Ziel in Mohacs herbeisehnte.In Harta, einem Dorf mit Donauschwaben, trafen wir einander (das bayrische TID-Präsidiale um Max Scharnböck und wir "Estareicher") "zufällig" im nahegelegenen Uferwirtshaus. Nach Fischsuppe und Welspaprikasch konnte das Boot gerade noch in die Strommitte bewegen. Inseln mit herrlichen Sandbänken luden aber ohnedies bald zu einem Badestop ein. Abends stand eine Führung durch das Kellerviertel von Paks am Programm, natürlich mit gründlicher Verkostung. Eine große 50 km-Etappe war noch bis Baja zu bewältigen, wo wir über einen Seitenarm die nette Altstadt erreichten. Solo paddelte ich am 26.7. die letzten 33 km bis Mohacs, mein Ziel bei Strom-km 1447. Eine schöne Abschiedsfeier beendete für viele Teilnehmer den Urlaub, andere setzten die Fahrt bis Silistra fort. Im komfortablen Reisebus wurde ich am Folgetag bis Korneuburg gebracht, wo Fredi bereits wartete. Die 50. TID sieht mich wieder, hoffentlich auch mit anderen Freunden! www.tid.at Rückblick:2 Wochen Campingurlaub ohne Auto, minimale Kosten (Teilnahme 50.-, Rücktransport 80.- Euro, sonst nur Mittag und Getränke), organisierte Zeltplätze in Stadtnähe mit Sanitäreinrichtungen (manchmal leider laut, aber 150 Paddler können nicht wild campen), keinerlei Zeitdruck (außer abendliche Besprechungen oder Schleusenzeiten), nette Freunde, die neue Geschichten von großen Gepäcksfahrten erzählen (Lettland, Tiber, Drina, Donaudelta), mit zwei Worten: neue Perspektiven!Walter Mück, 19.8.2004

Karte

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Wien (oder für ungarischen Teil in Esztergom)
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Mohacs
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